Bettlach
Neue Gesichter im Vorstand des Zähnteschür-Vereins

Der Zähnteschür-Verein beschliesst ein neues Nutzungsreglement. Der Bettlacher Verein will dieses Jahr Ideen für die alternative Nutzung der Schür suchen.

Nadine Schmid
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Peter Portmann (links, neu gewählter Präsident) und Peter Gross (ehemaliger Präsident).

Peter Portmann (links, neu gewählter Präsident) und Peter Gross (ehemaliger Präsident).

Nadine Schmid

Bereits seit einigen Jahren hat der Vorstand sein Augenmerk auf die alternativen Nutzungen der Zähnteschür gelenkt und schaffte im vorderen Vereinsjahr dazu einen bedeutenden Schritt nach vorne, indem er einen dafür zuständigen Ausschuss ins Leben rief. Dieser konnte 2012 das Nutzungsreglement nach den erforderlichen Bestimmungen anpassen und wird sich nun im kommenden Jahr auf den Aspekt der alternativen Nutzungen konzentrieren und dafür Ideen sammeln.

Das Reglement enthält Neuerungen im Sicherheitsbereich und in jenem der Anlässe. In der Zähnteschür sind zwar weiterhin diverse Veranstaltungen aus verschiedenen Bereichen vorgesehen und zugelassen, jedoch sind nur noch sechs davon gestattet, die länger dauern können als bis 22 Uhr. Dabei darf die ganze Schür genutzt werden und es müssen mehr als 20 Personen teilnehmen.

Gleich vier Rücktritte

Aufgrund von Rücktritten von vier Mitgliedern des Vorstandes kam es bereits bei der diesjährigen GV zu Wahlen. Zurückgetreten sind: Fabrizio Bigolin (Unterhalt Gebäude), Richard Zimmermann (Kassierer), Denise Meyer (Beisitzerin) und Peter Gross (Präsident). Letztgenannter kam 1997 in den Vorstand und wurde 2005 Präsident. Peter Portmann, der ebenso dem Vorstand angehörte, wurde zum neuen Präsidenten gewählt und dankte Peter Gross für seine vielen Einsätze und das Herzblut, das er in die Zähnteschür steckte. Neu in den Vorstand rückten Philipp Binggeli, Heinz Strub, Andrea Vogel und Mengia Mussilier. Der neu zusammengesetzte Vorstand wird sich nun in den nächsten Wochen organisieren und die Ämter in seinen Reihen vergeben.

Neben den Wahlen und dem Nutzungsreglement wurden weitere wichtige Bereiche besprochen. Es wurde beispielsweise auf das letzte Jahr und auf die dort vorgenommenen Dachsanierungen zurückgeblickt. Ebenso konnten im letzten Jahr die beiden Jazz-Matineen in einer ausverkauften Zähnteschür genossen werden. Daran will sich der Vorstand orientieren und deswegen weiterhin auf Bands setzen, die regional verankert sind.

Auch dankten die Anwesenden der Mathys-Stiftung mit Applaus, weil sie die Hypothek der Zähnteschür von 25 000 Franken ablöste. Wie in jedem Jahr sind in diesem diverse Veranstaltungen, darunter wieder ein Jazz-Programm, vorgesehen. Der nächste Anlass der Zähnteschür, der Frühjahrsputz, findet am 20. April, um 9 Uhr statt, die Mitglieder sind eingeladen, tatkräftig mitzumachen.

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