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Neue Ansprüche im Fokus der neuen UBS-Filiale

Besucher werfen einen Blick hinter die Schalter.

Besucher werfen einen Blick hinter die Schalter.

Fünf Monate haben die Umbauarbeiten der UBS-Filiale gedauert. 24-Stunden-Zone, Empfangsbereich und die Büros wurden hell und in modernem Stil eingerichtet. Am Samstag hat die Bank zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Kunden und Interessierte durften am Tag der offenen Tür auch hinter die Kulissen schauen. So stand der Tresorraum für einmal allen offen und die «client desks», sprich die Schalter, durften aus Sicht der Bankangestellten besichtigt werden. Gibt es den Alarmknopf unter dem Tisch wirklich? Und wird noch Bargeld aufbewahrt in der Bank?

Mehr Zeit für die Kunden

Im Rahmen des Projekts «Branch Format» gestaltet die UBS derzeit alle Filialen neu, jene in Solothurn wurde vor einem Jahr fertiggestellt. In erster Linie stehe der Kunde und dessen veränderte Ansprüche im Zentrum, die UBS richte sich konsequent darauf aus. Empfang, Betreuung und Beratung sollen durch die Umgestaltung optimiert werden. «Dem Kunden soll wieder mehr Zeit gewidmet und der Kontakt intensiviert werden.

Dies, nachdem das Ziel in den letzten Jahren darin bestand, dass möglichst viele Kunden die Automaten benutzen», erklärt Roland Annaheim, Leiter der Geschäftsstellen Grenchen und Lengnau. Weiter solle die Bedeutung des Heimmarkts und der lokalen Verankerung unterstrichen werden. Und nicht zuletzt strebe man ein einheitliches Auftreten an, um den Wiedererkennungswert zu steigern.

Doch nicht nur die Geschäftsstelle hat sich gewandelt. Auch für die Angestellten bedeute das Projekt eine Umstellung, wie Annaheim ausführt: «Die Mitarbeiter gehen neu proaktiv auf die Kunden zu.» Konkret werden die Kunden nach Möglichkeit gleich beim Betreten der Filiale von einem Mitarbeiter abgeholt und bedient. Damit müssen die Angestellten in Zukunft flexibler agieren als bisher. Gibt es Not am Mann, so kann Verstärkung aus dem «Back Office», einem Büro neben der Empfangshalle, angefordert werden. «Kein Kunde soll warten müssen», so Annaheim. Gibt es doch einmal einen Engpass, stehen bequeme Sessel und eine Kaffeemaschine bereit.

«Made in Switzerland»

Für spontane Beratungen stehen nun auch adäquate Räume zur Verfügung. «Bisher konnte man von aussen hören, wenn ein Berater mit einem Kunden sprach. Neu haben wir Zimmer, die wir schliessen können, sodass die Diskretion gewahrt wird», geht Annaheim auf die Neuerung ein.

Sogar grösseren Gruppen kann nun kurzfristig eine Beratung angeboten werden, die Filiale verfügt über ein entsprechend grosses Sitzungszimmer. Das Material, das für den Umbau verwendet worden ist, stamme nur aus Schweizer Produktion.

Für die UBS ein wichtiges Bekenntnis zum Heimmarkt. Annaheim dreht seine Krawatte um, die alle Mitarbeiter tragen. «Made in Switzerland» ist darauf zu lesen. «Es wäre sicher kontraproduktiv, würde darauf ‹Made in Hongkong› stehen», so Annaheim lächelnd.

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