Grenchen
Natürlich im «Werkhof-Gwändli»: Stadtpräsident war mit der Grünabfuhr unterwegs

Grenchens Stadtpräsident François Scheidegger wollte sich ein Bild von der Arbeit der Werkhof-Mitarbeiter machen und begab sich auf eine Grünabfuhr-Sammeltour.

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Das Grünabfuhr-Team: François Scheidegger, Roland Lüdi und Fahrer Stefan Marti (von links).

Das Grünabfuhr-Team: François Scheidegger, Roland Lüdi und Fahrer Stefan Marti (von links).

Andreas Toggweiler

Am Dienstagmorgen um 7 Uhr wurden die Mitarbeitenden von Werkhof und Stadtgrün von Heiner Roos, Interimschef der Bauverwaltung, über den Stand des Projektes Effibau orientiert. Kritische Fragen bzw. Bemerkungen gabs vor allem zu einem Themenbereich.

So prüft die Stadt zurzeit im Auftrag der Politik die Auslagerung gewisser Tiefbauaufgaben zur SWG. «Die SWG hat es offenbar auf unsere Abwassergebühren abgesehen», meinte ein Werkhof-Mitarbeiter dazu. Der ebenfalls anwesende Stadtpräsident François Scheidegger betonte, dass dieses Geschäft noch keineswegs spruchreif sei und vertiefter Abklärungen bedürfe.

Der Stapi fasste danach ein «Werkhof-Gwändli» und begab sich mit einem Team auf die Grünabfuhr-Sammeltour. «Ich wollte mir ein Bild machen, wie die Leute vom Werkhof arbeiten und auf welche Probleme sie dabei stossen; und auch welche Mengen überhaupt anfallen», sagte der Stadtpräsident am Mittag nach getaner Arbeit.

So habe die Abfuhr immer wieder mit ungünstig parkierten Autos zu kämpfen oder mit nicht zurückgeschnittenen Bäumen.

Auch gebe es Leute, die mit Unverständnis reagieren, wenn die Grünabfuhr nicht bis in die abgelegensten Strassen fahre, wo sie unter Umständen nicht wenden kann.

In Grenchen werden jährlich rund 2000 Tonnen Grünabfall eingesammelt und der Axpo zur Verwertung zu geführt. (at.)