Grenchen
Nach Diskussionen um Alki-Szene: Ein Sandkasten soll es auf dem Marktplatz richten

Nächste Woche wird auf dem Grenchner Marktplatz ein Spielplatz eingerichtet. Im Schatten des Baumdaches im nördlichen Teil des Platzes wird ein Sandkasten zum Spielen einladen.

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Ein Sandkasten ist unter dem Baumdach geplant.

Ein Sandkasten ist unter dem Baumdach geplant.

Andreas Toggweiler

Die anhaltenden Diskussionen rund um die Alki-Szene auf dem Marktplatz haben zu einem Entscheid der Politik geführt: Die Gemeinderatskommission beauftragte in ihrer Juni Sitzung die Baudirektion mit der Planung und dem Bau eines Sandkastens mit Spielbagger unter dem Baumdach. Dies teilte die Grenchner Baudirektion am Mittwoch mit.

«Ab Mittwoch, 7. August wird den kleinsten Besuchern des Grenchner Marktplatzes eine neue, kleine Attraktion zur Verfügung stehen», heisst es. «Im Schatten des Baumdaches im nördlichen Teil des Marktplatzes wird neuerdings ein Sandkasten zum Spielen einladen.»

Der Sandkasten wird gemäss Mitteilung am 5. und 6. August durch Mitarbeiter des Werkhofs erstellt und steht danach der Grenchner Bevölkerung zur Verfügung. «Bereits am Montag werden wir mit der Betonierung der Grundplatte für den Spielbagger beginnen», erklärt Stadtbaumeister Aquil Briggen. Der Sandkasten misst 6m mal 3m. Im Inneren liegen fast vier Kubikmeter Sand welche ab Mittwoch darauf warten herumgebaggert zu werden. Die Gesamtkosten des Sandkastens betragen rund 10'000 Franken.

Für eine Attraktivierung dieses bisher primär von der Szene benutzten Platzes wurde schon einiges erwogen. Man könne denn auch von einem Versuch sprechen, meint Briggen. Die üblichen Spielgeräte seien aufgrund der Nähe zu den Bäumen nicht in Frage gekommen (es existieren entsprechende Vorgaben für sichere Installationen).

Man sei sich auch bewusst, dass man auf die Kooperation der Benutzer angewiesen sei, indem der Sandkasten nach Gebrauch wieder zuzudecken sei, um den Sand vor Verunreinigung durch Tiere oder Abfall zu schützen. «Der Werkhof wird zudem ein Auge auf die Anlage halten und sie bei Bedarf abdecken», versichert Briggen. Die «Szene» ist übrigens bereits ein paar Meter weiter und «logiert» zurzeit vorzugsweise unter der Markise vor dem ehemaligen Solarium. (at.)