Konzert
Musikschüler zeigten ihr Können

Schon fast traditionsgemäss fand am ersten Mittwoch dieses Monats das Kammermusikkonzert der Musikschule Grenchen statt. Wie in den Jahren davor stellte dieses einen sehr hohen Anspruch an die musizierenden Schüler.

Nadine Schmid
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Simon Mast (Cello) wurde begleitet von Yesco Fabregas (Klavier)_
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Simon Mast (Cello) wurde begleitet von Yesco Fabregas (Klavier)
Kammermusikkonzert der Musikschule Grenchen
Kiss the rain von Yiruma wird gespielt von links Anja Schmid Cello Ramona Mosimann Klavier, Nila Martin Querfloete, Toni Ebnoether Querfloete
Kiss the rain von Yiruma wird gespielt von links Anja Schmid Cello Ramona Mosimann Klavier, Nila Martin Querfloete, Toni Ebnoether Querfloete

Simon Mast (Cello) wurde begleitet von Yesco Fabregas (Klavier)_

Grenchner Tagblatt

Das Kammermusikkonzert kann beinahe schon als eine Tradition Grenchens bezeichnet werden. Seit mehreren Jahren findet dieses im Kinderheim Bachtelen statt und ist das einzige Konzert der Musikschule Grenchen, bei dem die Schüler einiges mehr beherrschen müssen als das zu spielende Stück selbst. Der grösste Teil der Zuschauer besteht aus Angehörigen der Musizierenden, aber unter ihnen befinden sich ebenfalls Musikliebhaber und Musiklehrer.

Schwierigkeit ist Zusammenspiel

Als Christa Vogt, Leiterin der Musikschule Grenchen, das Konzert im vollen Girard-Saal eröffnet, betont sie, dass die Kammermusik die schwierigste Art des Musizierens sei: «Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Schüler aufeinander hören müssen. Sie spielen das Stück nicht allein, sondern mit anderen zusammen, was eine ganz andere Art des Musizierens ist. Diese Form ist sehr anspruchsvoll, fördert aber die Integration jedes Einzelnen. Ebenfalls lernen die Schüler die Musik nicht nur mit sich selbst zu teilen, sondern auch mit dem Publikum.»

Zum Auftakt des Anlasses spielten Simon Mast (Cello), und Yesco Fabrega, (Klavier) das Ländler Tyrollienne op. 47 von J. Klengel. Mit voller Konzentration und Engagement präsentierten sie dem Publikum das fröhliche Stück und die anderen Auftretenden taten es ihnen gleich. Die Zuschauer bekamen neben Klengel unter anderem auch Kuhlau, Brahms und Mozart zu hören.

Gefühl und Spass

«Kiss The Rain» von Yiruma war die Darbietung, bei der das grösste Ensemble auftrat: Sechs Musizierende intonierten das bekannte Stück des koreanischen Komponisten. Toni Ebnöther, Querflötenlehrer an der Musikschule, sprang bei diesem Stück für Öznur Karagöz ein, der aufgrund von Erkrankung nicht teilnehmen konnte.
Nach diesem Auftritt erfolgte bereits der letzte Auftritt; Mark Schneider, Euphonium, und Peter Schenker, Klavier, spielten Fantasietta voller Gefühl und Spass und brachten dadurch dem Konzert einen sehr gelungenen Ausklang.

Die Musizierenden haben das Publikum begeistert und durch ihre Darbietung Tolles geleistet. Eltern äusserten sich positiv über die Leistung der Auftretenden. An diesem Abend hat sich wieder einmal gezeigt, wie Musik begeistern kann.