MS Rousseau
MS Rousseau nahm mit 130 Lesern der az Solothurner Zeitung offiziell Fahrt auf

Eine Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist…? Ja, wie ist sie denn? Bei der exklusiven Leserfahrt der az Solothurner Zeitung mit dem neuen Aareschiff MS Rousseau fragten wir nach.

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Bereits eine halbe Stunde vor Abfahrt zeugte eine Personenschlange beim Schiffsteg Solothurn vom regen Interesse. «Unsere ‹Rousseau› ist eben eine Attraktion», kommentierte Jacqueline Gut aus Grenchen, die zusammen mit einem Kollegen die Zutritte kontrollierte - und später als Schiffführerin am Steuer stand.

Die Rundfahrt führte nach Grenchen. «Ich finde das Leserangebot nobel. Diese einmalige Gelegenheit wollte ich unbedingt nutzen», sagte Oskar Grossenbacher. Wie alle Befragten lobte der Oberdörfer «die Feinheit und Ruhe» der MS Rousseau. «Das Schiff überzeugt mich sehr.»

Ernst Wettstein

«Ich erachte es als Privileg, als einer der Ersten auf der MS Rousseau mitfahren zu dürfen. Die Schifffahrt ist ein Wahnsinn und wunderbar.»

Ernst Wettstein, aus Oberdorf feierte gestern den 90. Geburtstag und war der älteste Passagier.

Auch Thomas Zutter, der mit dem bald zweijährigen Neffen Nino die Aarefahrt genoss, geizte nicht mit Superlativen: «Es ist ein wunderbares Schiff.» «Mir gefällt, dass man so tief und somit so nahe am Wasser sitzt», lobte auch Elsbeth Hess.

Gleich vier Karten bestellt hatte Jasmin Calderaro aus Oberdorf. «Ich arbeite Schicht und hatte am Mittwochnachmittag Zeit», erklärte sie. Monika Schlup aus Grenchen gehörte zum Quartett. «Diese unvergessliche Rundfahrt ist für mich wie Weihnachten.»

Dass das Wetter nicht ganz mitspielte, störte niemanden. Calderaro: «Unsere Gegend ist bei jedem Wetter attraktiv. Und wir werden bei schönem Wetter wieder auf die ‹Rousseau› zurückkehren.»

Janine Nyffeler

«Luc gefällt es hier sehr gut. Er hat viel zu schauen - auf das Wasser, die Brücken. Es ist nicht seine erste Fahrt. Sein Vater ist der grösste Schiff-Fan.»

Janine Nyffeler, Mutter von Luc aus Langenthal, mit zehn Monaten der jüngste Passagier.

Auf dem Oberdeck waren Lilly Biedermann (Feldbrunnen) und Marie-Theres Jenni (Oberbuchsiten) anzutreffen. «Es ist herrlich hier, ich friere nie», sagte Jenni und streckte munter ihren Kopf in den Fahrtwind. Beide lobten das «komfortable» Schiff.

Er habe nur positive Echos erhalten, bilanzierte Thomas Erne bei der Ankunft in Solothurn.«Die ‹Rousseau› ist eine einzige Erfolgsgeschichte», so der Geschäftsführer der Bielersee Schifffahrts-Gesellschaft BSG.