«Gelati» aus Italien sind beliebt. Deshalb hat sich Peter Hug aus Sissach diesen Gelati verschrieben. Er bezieht das Eis von einem Italiener, der es aus einem Originalrezept herstellt. Seit vier Jahren sind Hug und seine Angestellten mit der «rollenden Gelateria» in der ganzen Schweiz unterwegs und an Firmenanlässen und Festen wie der Sonnwendfeier in Oensingen und dem Märetfescht anzutreffen.

Ab dieser Saison ist die Gelateria bis zum ersten 1. Juni täglich und danach vor allem unter der Woche ab Mittag zusätzlich vor dem Centro anzutreffen. Eben immer dann, wenn keine Anlässe sind. «Ich möchte Grenchen gerne versüssen», lacht Hug. Wer an seinen Stand komme, könne für einen Moment den Alltag vergessen und in Ferienstimmung geraten. An seinem Stand, der den neusten Hygienevorschriften entspreche, bietet er zwanzig verschiedene Sorten an.

Es ist das erste Mal, dass Hug sich fest an einem Ort niederlässt. «Es ist ein Pilotprojekt.» Der Platz gehöre zur Centro Lounge, deren Betreiber er kennt und die ihm angeboten hätten, dort sein Eis zu verkaufen. Hug: «Ende Sommer wird entschieden, ob es sich gelohnt hat und wie es weitergeht.» Wenn das Angebot gut ankomme, würde womöglich ein weiterer Wagen gebaut und die Gelateria in den nächsten Jahren im Sommer die ganze Woche über in Grenchen sein.

In Italien gelernt

Hug möchte gerne auch Neues entwickeln und sich von anderen abheben. Deshalb überlegt er, sein Eis auch im Winter anzubieten. «Dann gäbe es aber passend zur Jahreszeit Wintersorten wie Zimt», verrät er.

Um das Handwerk zu lernen, ging er für einige Wochen nach Italien, wo er in einer Gelateria arbeitete. Auch das Schöpfen ist ganz all’Italiana: Man erhält Portionen, keine Kugeln. Die Idee für die Gelateria kam dem Baselbieter Kleinunternehmer, weil er selbst das italienische Eis sehr schätzt «Es ist wirklich ein Bedürfnis; bisher gab es von den Gästen nur positive Rückmeldungen.» In Grenchen habe er bereits erste Stammkunden.