Beim Schenkkreis-Mord wurde im Juni 2009 das Ehepaar Dubey und ihre Tochter brutal umgebracht. Die Polizei kam den Tätern bald auf die Spur. Zu einen die beiden geständigen Killer Patric S. und Guido S. Unter Tatverdacht gerät auch Pferdenärrin Ruth S. Sie wird im Sommer 2009 ebenfalls festgenommen und in Untersuchungshaft gesteckt.
Nun wurde Ruth S. aus der Haft entlassen, berichtet «Radio 1». Angeordnet hat dies laut ihrem Anwalt das Bundesgericht.

Gemäss der Staatsanwaltschaft Solothurn hat Ruth S. zugegeben, den Raub mit den beiden anderen Beteiligten geplant zu haben. Sie bestreite aber, in diesem Kontext die Tötung der Familie in Auftrag gegeben zu haben. Ab Ende April stehen Ruth S. und die beiden geständigen Killer deswegen vor Gericht.

Zu erwartendes Strafmass abgesessen

Da Ruth S. das zu erwartenden Strafmass abgesessen hat, ist sie nun aus der Haft entlassen worden. Der Anwalt erklärt gegenüber blick.ch, dass mit Massnahmen wie einer elektronischen Fussfessel oder einer Meldepflicht sichergestellt werden könne, dass die Frau im kommenden Mai zur Hauptverhandlung erscheine.

Die brutale Tat in Grenchen im Sommer im Frühling sorgte für Schlagzeilen. Patric S. und Guido S. wollten die in Schenkkreisen tätige Familie Dubey ausrauben. Angetrieben dazu wurden sie laut Solothurner Staatsanwaltschaft von Ruth S. Die beiden Killer schuldeten der Frau 20‘000 Franken.

Der Plan von Ruth S. ging schief. Dubey hatten nur 5000 Franken zuhause. Es kam zu einem Blutbad. Der Prozess gegen die Schenkkreis-Täter soll 30. April 2012 beginnen. Die Urteilsverkündung soll am 11. Mai 2012 erfolgen. (rsn)