«Sit am Morge früeh si mir scho wach – Und hei g’chesslet mit vüu Krach – Mir Narre düei bis Äschermittwuch dürefiire – Wärdes ufaufäu lustig ha und au chli liire.» Mit diesen Worten begann die Proklamationsrede von Obernarr Diego Kummer auf dem Zytplatz.

Zuvor hatten die Guggenmusiken Cocoloris und die Gastgugge aus Recherswil, die Iguschränzer, den Abend musikalisch eröffnet – das stimmt eigentlich nicht ganz, denn die Froschzunft hatte sich schon zuvor in ihrem Wagen «eingespielt». Auch die Musikerinnen und Musiker der Guggenmusiken Schuelschwänzer, Hilari Brothers, No Copyrights sowie die Schnibako Grenchen, die Stadtratten und viele aktive Fasnächtler waren da, um zu den kakofonischen Klängen leicht in Knien zu wippen, die Hüften zu schwenken, an den leicht alkoholischen Getränken zu nippen und den weisen Worten des Obernarren zu lauschen.

Auch Kummer hatte festgestellt, dass das Wetterglück – bis jetzt wenigstens – auf der Seite der Fasnächtler ist: «Au dr SchmuDo werde mir in Erinnerig bhaute – Nid wegem Glüehwy sondern wegem Bier, dem chaute – Die warme Temperature si ufaufäu toll – Dr Winter isch wäg, mir gniesse das voll – Ufaufäu chasch, i mach do keini Witze – A dere Fasnacht au im T-Shirt no schwitze.»

Kummer verwies in seiner Proklamationsrede auf die bevorstehenden Tage und trug das verbleibende Fasnachtsprogramm fasnächtlich gereimt vor, wie man das von ihm erwartet. Nach seiner Rede, in der er auch daraufhin wies, dass es noch einen langen Schnauf brauche bis zum Böögg, verkündete Ehren-Ober Heinz Westreicher die Resultate der Beizen-Jurierung.

Nach der Preisübergabe an die ausgezeichneten Beizen ging es mit Schnitzelbänken und viel Guggenmusik-Sound weiter, bevor die Fasnachtsparties in den diversen Lokalen weiterging. Man darf sich auf eine tolle Fasnacht freuen.