Grenchen

Migros und Coop bringen sich auf Vordermann

Seit einigen Tagen ist das Migros-Restaurant in Grenchen geschlossen.  (Symbolbild)

Seit einigen Tagen ist das Migros-Restaurant in Grenchen geschlossen. (Symbolbild)

Sowohl Migros als auch Coop investieren in ihre Liegenschaften in Grenchen. Das Migros-Restaurant wird komplett neu. Coop saniert voraussichtlich die Fassaden.

Das Migros-Restaurant ist seit einigen Tagen geschlossen. Zurzeit werden nur kleine Snacks in einem provisorischen Zelt angeboten. Dieses befindet sich im Outdoor-Bereich des Ladens, wo normalerweise die Blumentöpfe stehen.

Im Januar hatte Migros Aare Informationen über eine temporäre Schliessung des Restaurants bestätigt, jedoch noch keine näheren Angaben zum Projekt gemacht, ausser, dass das Restaurant komplett umgebaut wird, weil es in die Jahre gekommen ist.

Nun, da der Umbau des Restaurants begonnen hat, wartet Migros-Sprecherin Andrea Bauer mit konkreten Infos auf. «Der Totalumbau umfasst eine neue Möblierung, ein neues Farbkonzept und neue Beleuchtung», erklärt Bauer. Auch die Küche und die Toiletten werden total erneuert. Und die Kinder erhalten eine neue Spielecke.

Zum Restaurantkonzept gehöre neu eine Lounge-Zone mit gratis WLAN-Ladestationen fürs Smartphone und neue Kaffeemaschinen. Der Take-away-Bereich werde ins Restaurant integriert. «Es wird aber weiterhin möglich sein, das gekaufte Essen mitzunehmen», betont Bauer.

Am kulinarischen Angebot der Küche werde hingegen nichts verändert. Auch die Anzahl der Sitzplätze bleibt gleich. Das neue Migros-Restaurant werde plangemäss am Freitag, 4. Juli, eröffnet. Die Migros Aare investiert etwa eine halbe Million Franken.

Etwas anderer Art sehen die Investitionen bei Coop aus. Diese betreffen vor allem die Fassaden der Coop-Liegenschaften, wie Michael Geissbühler, Leiter des Immobilienservices, bestätigt. Allerdings ist hier der Zeitplan noch nicht klar und auch nicht, was wirklich gemacht wird. Klar ist, dass bei der Fassade des Coop-Centers Handlungsbedarf besteht. Die Isolation hinter den halbdurchsichtigen Glaselementen beginnt sich da und dort zu lösen, was das mondäne Gebäude vor allem optisch beeinträchtigt. «Ein Fassadenplaner ist zurzeit beauftragt, Vorschläge für eine Sanierung zu machen», erklärt Geissbühler. Eine von einem Kran schon vor längerer Zeit zerstörte Glasplatte wurde übrigens vor einigen Tagen ersetzt, wie ein Augenschein zeigt.

Letzte Woche machte sich zudem für kurze Zeit ein Riesenkran am Centro-Hochhaus zu schaffen. Auch hier wurde die Fassade im Zuge der regelmässigen Wartungsarbeiten begutachtet. Zusätzlich wurden Materialproben entnommen, um den Zustand der Aussenhülle des 1974 gebauten Hochhauses zu überprüfen, wie Geissbühler erklärt. «Die Resultate der Materialprüfung werden zeigen, ob und welcher Handlungsbedarf besteht», erklärt der Coop-Vertreter.

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