Grenchen
Messeleiterin zieht positives Fazit zur Grega 2015

Am Sonntagabend schloss die Grenchner Gewerbeausstellung nach fünf Tagen ihre Pforten. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit. Das Rahmenprogramm soll etwas variabler gestaltet werden.

André Weyermann
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Die ersten Rückmeldungen seitens der Aussteller sind ermutigend ausgefallen: «Über zwei Drittel haben sich sehr zufrieden geäussert. Der Rest beklagte teilweise ein nicht allzu kauffreudiges Publikum.»

Die ersten Rückmeldungen seitens der Aussteller sind ermutigend ausgefallen: «Über zwei Drittel haben sich sehr zufrieden geäussert. Der Rest beklagte teilweise ein nicht allzu kauffreudiges Publikum.»

Hanspeter Bärtschi

Mit der Präsentation der Gewinner des grossen Lego-Wettbewerbs wurden die letzten Stunden der diesjährigen Grega eingeläutet. Insgesamt 20 Preise wurden vergeben. Die in den Augen der Jury 5 besten Modelle, beziehungsweise deren Hersteller, konnten sich auf der Bühne der Eventhalle präsentieren und aus den Händen von Andreas Kunz, dem Präsidenten des organisierenden Vereins SwissLUG, und von Messeleiterin Daniela Keller je einen Lego-Bausatz in Empfang nehmen.

Die Gewinner des Lego-Wettbewerbs Elias Grun, Lukas Hegelbach, Elphin Hediger, Moritz Schmied und Belà Kühni mit ihren Arbeiten und eingerahmt von Andreas Kunz (Präsident SwissLUG) und Messeleiterin Daniela Keller.

Die Gewinner des Lego-Wettbewerbs Elias Grun, Lukas Hegelbach, Elphin Hediger, Moritz Schmied und Belà Kühni mit ihren Arbeiten und eingerahmt von Andreas Kunz (Präsident SwissLUG) und Messeleiterin Daniela Keller.

André Weyermann

Positive Rückmeldungen

Keller zog – verständlicherweise etwas müde, aber sichtlich zufrieden – ein erstes Fazit: «Von unserer Seite her ist die Messe sehr gut verlaufen. Wir haben die Kritik aus dem letzten Jahr aufgenommen und versucht, Verbesserungen anzubringen.» Insbesondere die vielfältigen Angebote für die Kinder mit dem Highlight «SteinCHenwelt» seien sehr gut angekommen. Wichtig und richtig sei es im Übrigen gewesen, die Besucher gezielt durch die Ausstellung zu führen.

Auch die Eventhalle war bis auf den Freitagabend – wohl auch witterungsbedingt – sehr gut besetzt. Die ersten Rückmeldungen seitens der Aussteller sind auch ermutigend ausgefallen: «Über zwei Drittel haben sich sehr zufrieden geäussert. Der Rest beklagte teilweise ein nicht allzu kauffreudiges Publikum.» Relativ zeitnahe werde man sich jetzt zusammensetzen, das Ganze analysieren und dann die nötigen Schlüsse daraus ziehen. Bereits jetzt sei klar, dass man das Rahmenprogramm etwas variabler gestalten werde.

«mia» wäre der bessere Name

Auch der Betreiber des Rummelplatzes, Willi Marti, zeigte sich zufrieden: «Nicht zuletzt dank der grossen Werbung konnten wir eine Steigerung der Besucherfrequenz gegenüber letztem Jahr verzeichnen.» Er ortete aber für die ganze Messe noch Steigerungspotenzial und wäre froh, wenn die Messe wieder «mia» heissen würde. Weitere Ideen und Vorschläge werde er intern anbringen.

Grega-Besucher auf dem Messegelände
19 Bilder
Lunapark an der Grega
Grosser Oktopus und noch grösseres Karussel
Besuch an der Grega 2015
Faszinierend: Traktoren

Grega-Besucher auf dem Messegelände

Hanspeter Bärtschi

Weinverkäufer Albert Thalmann vom Haus «Hervé le Puy» war aus Volketswil angereist. Er zog ein etwas durchzogenes Fazit: «Zwar haben wir etwas besser verkauft als letztes Jahr. Die Grega bleibt für uns aber eines der härtesten Pflaster im schweizerischen Messewesen.» Er gehe davon aus, dass man auch nächstes Jahr vor Ort sein werde.

Stefan Mumenthaler vom «Möbel-Märit» lobte die Grega als sensationelle Familienmesse mit einer kompetenten Messeleitung, mit der es sich sehr gut zusammenarbeiten lasse. Leider sei aber der Verkauf eher schwach gewesen und man hoffe nun noch auf einige Bestellungen im Nachgang an die Ausstellung. Auch er plädierte für den alten Namen und verwies auf die zu geringen Parkmöglichkeiten. Dazu schlug er vor, die Messe das nächste Mal von Samstag bis und mit Auffahrt durchzuführen.

Die Grega 2015 kann als gelungen bezeichnet werden, aber Messeleiterin Daniela Keller betonte: «Man muss immer noch etwas besser machen können.»