Das exportorientierte Unternehmen leide nach wie vor unter der Währungskrise, teilte das Familienunternehmen am Freitag mit. Während 2010 eine Steigerung der Produktivität die Euro-Schwäche relativ gut ausgeglichen habe, sei im vergangenen Jahr noch die Schwäche des Dollars hinzugekommen.

Für einen Schweizer Hersteller sei dies eine «schwierige Situation», die den amerikanischen Konkurrenten zugute komme. Weil die US-Hersteller die Währungsgewinne als Preisnachlässe direkt weitergeben würden, habe sich für Mathys «die Lage verschärft».

Im Heimmarkt Schweiz steigerte das Unternehmen den Umsatz um 30 Prozent. Auch in Frankreich, den Niederlanden, Österreich und Australien sei ein zweistelliges Wachstum erzielt worden, teilte Mathys weiter mit. In diesem Jahr startet die Tochtergesellschaft in Japan mit dem Verkauf eines Hüftgelenkersatzes.

Das 1946 gegründete Orthopädie-Unternehmen beschäftigt insgesamt 465 Personen. Davon arbeiten 274 Angestellte in der Schweiz und 191 in den 11 Tochtergesellschaften weltweit.