Bereits vor mehreren Jahren hat die CVP-Präsidentin Bea Corti ihre Demission angekündigt, diese wurde mangels Nachfolge immer wieder verschoben. So erging es auch Kassier Kurt Fischer, der seinen Rücktritt schon vor Längerem bekannt gegeben hatte. D

iese Demissionen wollte die CVP Grenchen nun nicht mehr länger vor sich herschieben. So wurde eine Nachfolge für die Abtretenden gefunden. Corti wird durch den 38-jährigen Grenchner Architekten Marco Crivelli ersetzt, welcher sich auf die neuen Aufgaben freut: «Das Wahljahr bringt viele Herausforderungen mit sich. Wir wollen mit vermehrten Aktionen auf die menschennahe Politik der CVP aufmerksam machen.»

Den Kassierposten hat Kurt Fischer an Irene Brotschi abgetreten, Carmelo Insalaco und Mike Brotschi teilen sich das Vizepräsidium. Besonders erfreut zeigt sich die GV über die 16-jährige Andrea Herti, welche fortan die junge CVP vertreten wird. Vakant bleibt der Sekretariatsposten.

Menschennahe und sachorientiere Politik

Mit Applaus wurde Peter Brotschi für die Nationalratskandidatur nominiert. Seit 2009 ist der Lehrer schon Kantonsrat. Brotschi ist zudem als freier Aviatikjournalist und Autor tätig. «Mit einer Wahl möchte ich der Polarisierung der politischen Kräfte entgegenwirken», so Brotschi. Er betreibe eine menschennahe, sachorientierte Politik, stehe für sozial Schwache ein. Zu seinen Stärken zählt er auch, dass er unabhängig sei und keine fremden Interessen vertrete: «Mein Ziel ist es, dass sich die Leute von meiner Politik angesprochen fühlen.» (ler)