Generalversammlung

Marcel Bolliger übernimmt das Präsidium des FC Grenchen für ein Jahr

Präsident Marcel Bolliger (links) und sein designierter Nachfolger Giovanni Eterno wollen den FCG 15 wieder in die Erfolgsspur bringen.

Präsident Marcel Bolliger (links) und sein designierter Nachfolger Giovanni Eterno wollen den FCG 15 wieder in die Erfolgsspur bringen.

Der FC Grenchen 15 hat an seiner Generalversammlung Marcel Bolliger zum neuen Präsidenten gewählt. In nur einem Jahr soll es aber schon den nächsten Wechsel geben: Giovanni Eterno, der soeben zum Vize gewählt wurde, soll dann übernehmen. Finanziell steht der Verein auf gesunden Beinen.

An der Generalversammlung des FCG 15 wurde Marcel Bolliger, der nach dem Rücktritt von Mike Rüetschli das Amt bereits ad interim geführt hatte, zum neuen Präsidenten gewählt. Er betonte umgehend, dass er diese Funktion nur ein Jahr auszuüben gedenke. Als designierter Nachfolger wurde Giovanni Eterno zum Vizepräsidenten gekürt. Erfreuliche Zahlen konnte Finanzchef Michael Reiff verkünden. Es resultierte ein Gewinn von 26'000 Franken. Das Eigenkapital stieg auf 50'000 Franken. Da der FCG 15 ein ambitionierter Verein ist, wird für die laufende Saison etwas mehr in den sportlichen Bereich investiert. Allerding ist dies keine Vorwärtsstrategie «auf Teufel komm raus», denn auch das vorgelegte Budget rechnet noch mit einer roten Null.

In seinem Jahresbericht ging Marcel Bolliger insbesondere auf die nun erfolgte Fusion mit Fulgor ein, die positive Impulse auf den Verein als Ganzes habe. Der FCG 15 sei noch immer schweizweit ein Label. Es liege nun an jedem einzelnen, mitzuhelfen, etwas zu bewegen, den Verein weiterzubringen. Sportchef Iwan Eberhard legte den Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Juniorentrainern. «Diese sind unser wichtigstes Kapital. Hier ist es auch meine Aufgabe zu helfen, wo es nötig ist.»

Juniorenobmann Beat Lauper brach eine Lanze für den Breitensport. Die Bevölkerung erwartet von uns, dass wir auch in dieser Hinsicht tätig sind. Nach wie vor gelte der Slogan: «Erlebnis vor Ergebnis.» Trotzdem müsse man auch ehrgeizig bleiben, so müsse es das Ziel sein, in den Kategorien A, B, und C raschmöglichst wieder in den überregionalen Ligen vertreten zu sein: «Wir wollen unsere Junioren bestmöglich ausbilden, damit sie nahtlos in die Aktivmannschaften eingebaut werden können.»

Die 170'000 Franken, die der Juniorenabteilung zur Verfügung stehen, sind auf jeden Fall gut angelegt. Nicht weniger als 391 Junioren (zusammen mit Gruppierungspartner Bettlach) trainieren unter der Leitung des FCG 15. Der Verein hat insgesamt 29 Mannschaften gemeldet (24 Juniorenteams).

Der designierte Präsident Giovanni Eterno, ein selbstständiger Personalberater, hat auch schon einige Ideen, wie der FCG 15 wieder an bessere Zeiten anknüpfen könnte. Der ehemalige FCG Junior sieht sein Engagement als «Herzensangelegenheit» und skizzierte zuhanden der Versammlung, in welche Richtung es gehen sollte.

Mike Brotschi, Verantwortlicher Jugend und Sport bei der Stadt, betonte, wie wichtig der Gemeinde der FCG 15 und sein Gedeihen sei, immerhin unterstütze man dessen Bemühen mit gut einer halben Million Franken im Jahr.

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