Büren
Manege frei: Schülerinnen und Schüler spielten Zirkus

Eine spannende Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler von Büren ging zu Ende. Die Schulklassen veranstalteten eine Projektwoche, in der unter anderem auch der Zirkus eine zentrale Rolle spielte.

Anna Tschaggelar
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So schön war die Projektwoche in Büren
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So schön war die Projektwoche in Büren
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So schön war die Projektwoche in Büren

So schön war die Projektwoche in Büren

AZ

Alle drei Jahre, veranstaltet die Schule Büren an der Aare eine Projektwoche, an der sich alle Schulklassen beteiligen. «Rund ein Jahr Arbeit gibt es im Vorfeld, um eine solche Projektwoche zu organisieren», erklärt Schulleiter Peter Hachen. In diesem Jahr, erarbeiten ungefähr vierzig Personen einen groben Rahmen der Veranstaltung. «Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Themen stufenübergreifend sind», sagt er.

Aus zirka zwölf Themen, wurde demokratisch ausgewählt welche die geeignetsten sind. So entstanden auch für dieses Jahr passende Projekte für die verschiedenen Klassenstufen. Der Entscheid fiel auf die zwei Bereiche Kunterbunt und Zirkus.

Grosse Auswahl

Die vergangene Woche verlangte von den 360 Bürener Schüler und Schülerinnen viel Kreativität und Engagement. Aus dreissig Untergruppen des Themas Oberthemas «Kunterbunt», durften sich die Schüler für dasjenige anmelden, dass sie am meisten ansprach. Darunter fand sich unter vielen anderen zum Beispiel das Projekt «Stone-Age», das vor allem bei den Jungen beliebt war. Die Kinder machten sich auf die Suche nach schönen Steinen und schliffen sie anschliessend in einer vorbereiteten Werkstatt. Damit konnten sie sich ein Souvenir herstellen, das ihnen auf ewig bleiben wird.

«Dancing stories» schien ein Projekt zu sein, das besonders viele Mädchen in den Bann zog. Dabei ging es darum, eigene Tanz-Choreografien einzustudieren, in denen sie Emotionen mit einarbeiten sollten.

Dass ein Viertel der Projekte nicht im Schulgebäude stattfand, war sicherlich noch ein Pluspunkt. So konnten die Schüler auch mal auswärts schulische Erfahrungen sammeln. So war es zum Beispiel beim Projekt «Cool-Tour», bei dem es um Kultur ging. Es hiess, verschiedene Sehenswürdigkeiten in Bern und Burgdorf mithilfe einer Stadtkarte ausfindig zu machen und sie fotografisch festzuhalten.

«Die Motivation der Schüler steigt, denn sie wollen mitarbeiten. Dadurch läuft die Projektwoche reibungslos», meint Peter Hachen. Und das sehen auch die Schüler nicht anders. Lara und Laura besuchen die siebte Klasse und zeigen sich begeistert von Projekt «Stop motion»: «Die Beschreibung klang sehr interessant und das ist es auch.»

Bei diesem Projekt ging es darum, mithilfe einer Digitalkamera Bilder zu schiessen und sie anschliessend in einen Kurzfilm umzuwandeln. Die Endergebnisse sind auf www.youtube.com zu finden – um einige Titel zu nennen: «Zirkusreif», «Knete 2012», «Meeresbesuch mit Folgen» oder «Eine grosse Reise für Kleine».

90 Kinder im Zirkus

Der zweite Bereich «Zirkus», wurde von ungefähr neunzig Kindern gewählt. Alle Schüler des Schulhauses (erste bis neunte Klasse) durften sich für dieses Projekt zur Verfügung stellen. Parallel dazu beschäftigte sich auch der Kindergarten in einem 14-tägigen Projekt mit diesem Thema. Für dieses ganz spezielle Programm wurde der Zirkus Pipistrello engagiert, der mit den Kindern zusammen eine Show auf die Beine stellte.

Aufgeteilt wurde in Artisten und in Bandmitglieder, die für die Musik während der Aufführung verantwortlich waren. Die Proben blieben nicht ohne Belohnung, denn die Schüler durften ihre Show vor Publikum präsentieren – die Familien der Schülerwaren die Zuschauer der Vorführung. «Für jedes Kind wurde eine Rolle erarbeitet», so Peter Hachen. Eigens die Zirkusangestellten waren für die Betreuung der Kinder zuständig. Der Zirkus Pipistrello ist ein Mitspielzirkus, der oft von Schulen und Heimen engagiert wird.