Grenchenberglauf
Lokalmatadorin Martina Strähl stellt neuen Streckenrekord auf

383 Läuferinnen und Läufer sowie 43 Nordic-Walker nahmen am Sonntag die zwölf langen Kilometer von Grenchen auf den Untergrenchenberg unter ihre Füsse. Die 24-jährige Regionalmatatorin, Martina Strähl, stellte einen neuen Streckenrekord auf.

Hanspeter Schläfli
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So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf
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So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf
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So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf
So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf
So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf
So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf

So schwitzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Grenchenberglauf

AZ

Normale Menschen wären bereits müde, bevor es richtig losgeht. Eine Stunde vor dem Startschuss sprinteten die Läufer vor dem Schulhaus Halden auf und ab, machten Dehnungsübungen, trabten wie nervöse Rennpferde hin und her, um dann nochmals ein paar Minuten Vollgas zu geben.

Pünktlich um 10 Uhr fiel endlich der Startschuss zum Grenchenberglauf, und das Tempo, das die 383 Läuferinnen und Läufer vorlegten, war imposant. Gleich dahinter machte es munter klick-klack, als die 43 Nordic-Walker mit ihren Stöcken die rund 12 Kilometer lange Strecke auf den Untergrenchenberg in Angriff nahmen. Auch hier galt es immerhin, 800 Meter Höhendifferenz zu überwinden.

Guggenmusik und Alphornbläser

Nach einer Viertelstunde, beim Cadotsch-Gedenkstein, hatte sich die Spreu vom Weizen getrennt: Vorne weg liefen bereits Andi Herzig und der hervorragend aufgelegte Senior Martin von Känel, gefolgt vom späteren Sieger Gilles Bailly. Auf dem vierten Platz folgte Martina Strähl, die als einzige Frau mit den besten Männern mithalten konnte.

Die Party ging über die ganze Strecke verteilt ab. Auf dem Wäsmeli gab es ein Konzert der Guggenmusik der Froschzunft, bei der Vorderegg spielten die Alphornbläser und bei den Oberen Fuchsböden wurden die Läufer von den Treichlern aus Eggiwil zum Endspurt animiert.

«Das ist ein schöner Anlass mit sehr angenehmen Teilnehmern», sagte Boris Banga und freute sich am Alpenpanorama. «Ich hätte gerne wieder einmal persönlich mitgemacht, aber heute bin ich in offizieller Mission als Stadtpräsident hier. Ich will damit zeigen, dass uns der Grenchenberglauf wichtig ist. So wird Grenchen in der ganzen Schweiz als Sportstadt bekannt gemacht.»

Ein neuer Streckenrekord

Die Siegerin Martina Strähl bezeichnete im Ziel den Grenchenberglauf als ideale Vorbereitung für die Berglauf-Europameisterschaften von nächster Woche. «Ich hatte etwas Angst, weil ich bei meinem letzten Lauf Krämpfe bekam», sagte die 24-jährige Oekingerin. «Ich war sehr vorsichtig unterwegs und spürte, dass es mir gut läuft.» Dass sie einen neuen Streckenrekord aufgestellt hatte, habe sie erst im Ziel gemerkt. «Das war auch nicht mein Ziel, ich wollte Selbstvertrauen tanken, und das ist mir gelungen. Mein Wunsch ist es, meinen EM-Titel zu verteidigen, aber die Konkurrenz ist stark und ich wäre auch mit einem Platz unter den besten Zehn zufrieden», sagte Strähl.

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