Grenchen
Lokalkomitee kämpft noch einmal mit Stand für Konzernverantwortungs-Initiative

Über die Konzernverantwortungsinitiative wird am kommenden Sonntag abgestimmt. Weil ein knappes Ergebnis vorausgesagt wird, war das Lokalkomitee Grenchen ein weiteres Mal mit einem Stand präsent.

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Sie weibelten für die Initiative.

Sie weibelten für die Initiative.

zvg

«Die Gegenkampagne tritt zunehmend aggressiv auf und deswegen wollen wir vom Lokalkomitee Grenchen über die Falschmeldungen der Konzernlobby aufklären», schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung. Viele Leute auf der Strasse würden ihr Anliegen unterstützen. «Für die Menschen in Grenchen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Konzerne wie Glencore dafür geradestehen sollen, wenn sie Kinder mit Schwermetallen vergiften oder ganze Landstriche zerstören», wird David Horisberger vom Lokalkomitee zitiert.

Die Konzernverantwortungsinitiative wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 130 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die breite Unterstützung der Initiative bei Unternehmer/-innen und Politiker/-innen von SP, Grünen, GLP, CVP, BDP, EVP, EDU, FDP und SVP beweist laut Komitee, «dass die Initiative eine Selbstverständlichkeit fordert». Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizerische Evangelischen Allianz hinter der Initiative.

Das Lokalkomitee Grenchen sieht «kein triftiges Argument, das gegen die Initiative spricht» und kämpft deswegen bis zum Schluss für einen Sieg am 29. November. (mgt)