Grenchen
Lindenhaus ist und bleibt wichtiger Begegnungsort

An der Generalversammlung wurde beim Verein ISG Lindenhaus ein Generationenwechsel eingeleitet. Das Lindenhaus blickt zuversichtlich in die Zukunft, aber kann den Mittagstisch noch höchstens zwei Jahre im bisherigen Rahmen anbieten.

André Weyermann
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Das Lindenhaus mit dem eigentlichen Betrieb, dem Mittagstisch und dem Jugendprojekt Midnight ist als Begegnungsort aus dem Leben Grenchens nicht mehr wegzudenken.

Das Lindenhaus mit dem eigentlichen Betrieb, dem Mittagstisch und dem Jugendprojekt Midnight ist als Begegnungsort aus dem Leben Grenchens nicht mehr wegzudenken.

Urs Byland

Nachdem bereits beim Leiter-Team des Lindenhauses neue Akzente gesetzt wurden (wir berichteten), kommt es nun auch beim Verein (ISG Lindenhaus) im Vorstand zu einer Art Generationenwechsel. Auf die GV hin haben nämlich nach langjähriger Tätigkeit Kassierin Christine Hagmann, Sekretärin Corina Pozvek und Pfarrer Donald Hasler (Personalverantwortlicher) ihre Demission eingereicht.

Geeigneter Ersatz ist bereits gefunden und eingearbeitet worden. Corinne Maier wird die Kasse übernehmen und Matthias Meier-Moreno amtet neu als Vorstandsmitglied. Er wird in absehbarer Zeit das Präsidium von Bruno Meier übernehmen, denn «schliesslich «habe ich einmal versprochen, als 70-Jähriger nicht mehr den Vorsitz eines Jugendhauses innezuhaben».

Positives Fazit

Das Lindenhaus mit dem eigentlichen Betrieb, dem Mittagstisch und dem Jugendprojekt Midnight ist als Begegnungsort aus dem Leben Grenchens nicht mehr wegzudenken. Die Verantwortlichen zogen denn auch jeweils ein positives Fazit zum vergangenen Vereinsjahr und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Ein Fragezeichen gibt es immerhin beim Mittagstisch. Im Zuge der Sek-I-Reform werden die Primarschulen ja bekanntlich sukzessive aus dem Zentrum ausgelagert. Noch höchstens zwei Jahre wird der Mittagstisch im bisherigen Rahmen angeboten werden können. Was danach geschieht, muss im Moment noch offenbleiben.

Organisatorisch sind auch die Spielplätze der ISG Lindenhaus angegliedert. Präsidentin Chantal Heusser durfte feststellen, dass man immer wieder für diverse Veranstaltungen angefragt werde. «Es tut gut, zu sehen, dass wir gebraucht werden», resümierte sie. Leider konnte für den Betrieb des Rötispielplatzes keine Betreuung gefunden werden. Immerhin verstärkt mit Valbone Muij eine neue engagierte Mitarbeiterin im Lingeriz das Team.

Besonders gefragt ist bei der ISG jeweils die Kassierin, verantwortet sie doch mit den verschiedenen Abteilungen ein Finanzvolumen von gut 450 000 Franken. In ihrem letzten Bericht für das Lindenhaus konnte sie vermerken, dass die finanzielle Lage durchweg gut sei und man die Budgets eingehalten oder gar unterschritten habe.

Einzig beim Betrieb des Lindenhauses hat man einen Verlust von 8000 Franken ausweisen müssen. Dies ist auf die Übergangsphase beim Wechsel der Leitung von Regula Lüthi auf Monika Crausaz zurückzuführen, in welcher kurzfristig mehr Personalkosten anfielen. Der Verlust wird aus dem Vereinsvermögen bezahlt, man sei aber in Verhandlungen mit der Gemeinde, damit diese eventuell einen Teil des Fehlbetrages übernimmt.