Grenchen
Lidl gibt zu: «Das war anders geplant»

Mit zwei Dingen nervte Lidl in letzter Zeit die Grenchner. Erstens, weil das Licht in Garage und Laden wochenlang ununterbrochen brannte, zweitens, weil die Eröffnung, welche auf Frühling angekündigt war, auf Herbst verschoben wurde.

Patrick Furrer
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Keystone

Aus Ärger über den Discounter hängten Unbekannte vergangenes Wochenende ein Plakat vor der Garage auf. «Die anderen sollen Strom sparen! Wir lassen das Licht brennen, Tag und Nacht, und das seit Monaten. Ihre Lidl Schweiz AG», stand laut blick.ch darauf geschrieben. Der Grund für die Aktion ist bereits bekannt, denn das az Grenchner Tagblatt hat darüber berichtet: Wochenlang liess man die Lampen im neuen Lidl brennen. Wie Sprecherin Paloma Martino gestern erklärte, hat man das Problem jetzt behoben: Die Lichter in der Garage hätten sich wegen eines defekten Bewegungsmelders nicht mehr ausgeschaltet; dieser werde ersetzt. In der Filiale sei das Problem schon vor drei Wochen behoben worden. Es habe Fehler in der Lichtschaltung gegeben.

Innenausbau wird demnächst abgeschlossen

Und warum eröffnet Lidl jetzt erst im Herbst und nicht wie angekündigt im Frühling? Das Eröffnungsdatum wurde verschoben. Verschiedene Faktoren und strategische Überlegungen wirken sich auf die Eröffnungsplanung der einzelnen Märkte aus, erklärt die Pressesprecherin. Aus wettbewerbstechnischen Gründen könne man sich nicht im Detail äussern. Innerhalb der geänderten Planung befinde man sich aber im Zeitplan. «Der Innenausbau wird demnächst abgeschlossen», so Martino. Aufgrund mehrerer, paralleler Bauprojekte in der ganzen Schweiz sei die Planung sehr dynamisch, da könne öfter etwas ändern. Von angeblichen personellen oder logistischen Engpässen will Lidl nichts wissen. Ebenso wenig vom Schmähplakat. Dieses wurde am Sonntag bereits wieder entfernt.

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