Die Verantwortlichen erhofften sich von den rund 80 Besuchern auch Hinweise auf den ehemaligen Verwendungszweck, denn dieser ist nicht mehr bei allen Gegenständen klar. Zumindest bei einem Gegenstand kann jetzt ein GT-Leser Licht ins Dunkel bringen: Daniel Flury hat auf der Homepage des Grenchner Tagblattes die beiden Familienwappen gesehen. Er vermutet, dass es sie Teil eines Seitenaltars waren. Als Stifterfamilie komme eigentlich nur die Familie des Uhrenfabrikanten Christian RuefliFlury (1855–1921) infrage. Dieser war hauptsächlich in Biel tätig, war aber mit Grenchen verbunden.

Schönheitsfehler ist die Schreibweise Fluri statt Flury – allerdings: Bis in die 1940er-Jahre war die Schreibweise nicht geregelt, dieselben Familien benutzten beide Namensvarianten. Die Vermutung sei plausibel, sagt Angela Kummer. Bis aber das Kirchenarchiv gesichtet und weitere Dokumente gefunden worden sind, müssen sie Spekulation bleiben. (lfh)