SP Grenchen

«Leben und Wohnen» – Standortförderung ist im Fokus bei der SP

«Parteigeplänkel haben in dieser Zusammensetzung kaum Chancen. Zu wichtig ist das gemeinsame Vorwärtskommen für unsere Stadt.»

«Parteigeplänkel haben in dieser Zusammensetzung kaum Chancen. Zu wichtig ist das gemeinsame Vorwärtskommen für unsere Stadt.»

Generalversammlung der SP mit Referat über «Leben und Wohnen» in Grenchen.

In ihrem Jahresbericht stellte SP-Präsidentin Angela Kummer fest, dass das vergangene Jahr geprägt gewesen sei durch das Austesten neuer Formate, den Diskussionen rund um die Arbeitsgruppe «SP Futuro» sowie durch die National -und Ständeratswahlen.

Die Arbeitsgruppe «SP Futuro» macht sich einerseits Gedanken über die Zukunft der Partei, andererseits wurden Diskussionen geführt, wie der «Kompass Standortentwicklung» umgesetzt werden kann. Die primäre Ausrichtung auf «Leben und Wohnen» stimme. Insbesondere gelte es in Zukunft, noch vermehrt ökologische Themen einzubringen. Im Weiteren habe sich die Partei bemüht, mit der Bevölkerung in ungezwungenen Dialog zu treten. Dies gelte es weiter zu verfolgen. Fraktions-Chef Alex Kaufmann beleuchtete die wichtigsten Geschäfte im Gemeinderat. Er stellte fest, dass das Parlament sehr zielgerichtet und sachlich arbeite: «Parteigeplänkel haben in dieser Zusammensetzung kaum Chancen. Zu wichtig ist das gemeinsame Vorwärtskommen für unsere Stadt.» Kassier Alfred Kilchenmann konnte eine Rechnung präsentieren, die ein Plus von knapp über 4600 Franken ausweist. Für das kommende Jahr wird eine schwarze Null angestrebt, wobei im Budget bereits Rückstellungen für den Wahlkampf 2021 (Gemeinderatswahlen) enthalten sind.

Karin Heimann referierte über den "Kompass".

Karin Heimann referierte über den "Kompass".

Danach referierte Standortförderin Karin Heimann über die Umsetzung des bereits angesprochenen «Kompass Standortentwicklung». Sie erinnerte an den Schwerpunkt «Wohn-und Lebensqualität». Daneben sollen aber auch die Stärken von Grenchen als Wirtschaftsstandort ausgespielt sowie eine nachhaltige finanzpolitische Strategie verfolgt werden.

Naturgemäss beschäftigt der Punkt «Wohnen und Leben» die Einwohner der Stadt besonders. Hier sei schon einiges gegangen und viele Ideen vorhanden. Die Attraktivierung des Zentrums (Marktplatz) sei eine Herausforderung, da die Meinungen, wie dieser belebt werden soll, doch ziemlich unterschiedlich seien. Als niederschwelliges Angebot leistet man Hilfestellung bei der Bespielung der Bühne unter dem Stadtdach. Öffentliche Proben, Tanzeinlagen, Lesungen und vieles mehr kann man sich vorstellen. Vereine und Private haben die Möglichkeit, sich bezüglich ihrer Ideen von der Stadt bei der Umsetzung beraten zu lassen.

Zur Belebung des Zentrums für Bevölkerung und Gewerbe will die Stadt sich selbst Support holen. Vorausgesetzt die politischen Behörden stimmen zu, soll sich ein Fachgremium zu diesem ebenso wichtigen wie sensiblen Thema äussern. Raumplaner aus der ganzen Schweiz, die bereits in zahlreichen Städten ähnliche Arbeiten wahrgenommen haben, werden versuchen, mögliche Entwicklungen aufzuzeigen.

Aus einem ganzen Strauss von Massnahmen sei noch hervorgehoben: Auch im Bereich Wohnen wird eine aktive Bodenpolitik betrieben, um attraktive Angebote zu fördern.

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