Wahlen 2011
Kurt Fluri soll für die FDP in den Ständerat

Die FDP Solothurn zieht mit dem Nationalrat und Solothurner Stadtpräsidenten Kurt Fluri in die Ständeratswahlen im Oktober. Der 55-Jährige setzte sich am Dienstag an der Delegiertenversammlung in Egerkingen gegen alt Regierungsrätin Ruth Gisi durch.

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FDP hat Kurt Fluri nominiert. FG

FDP hat Kurt Fluri nominiert. FG

Solothurner Zeitung

Die FDP des Kantons Solothurn setzt auf Kurt Fluri, um den Sitz ihres nicht mehr kandidierenden Ständerats Rolf Büttiker zu verteidigen. An der von 233 freisinnigen Delegierten besuchten Nominationsversammlung von gestern Abend in Egerkingen erhielt Fluri in geheimer Wahl 126 Stimmen. Auf die frühere Regierungsrätin Ruth Gisi (Hochwald) entfielen 94 Stimmen.

Kurt Fluri (56) ist seit 1993 Stadtpräsident von Solothurn und seit 2003 Nationalrat. In den letzten Jahren profilierte sich Kurt Fluri als Gegner der Minarett- und der Ausschaffungsinitiative und verteidigte das Verbandsbeschwerderecht im Umweltbereich.

Gegen SVP und SP

Er muss gegen die SVP antreten, die bereits eine Kandidatur angekündigt hat. Ob die CVP versucht, den 1999 an die SP verlorenen Sitz im Ständerat zurückzuerobern, ist noch offen. Für die Sozialdemokraten stellt sich Roberto Zanetti der Wiederwahl.

Zu den Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar beschlossen die FDP-Delegierten folgende Parolen: Nein zur Initiative «Schutz vor Waffengewalt» (175:4 Stimmen), Ja zur eigenen kantonalen Initiative «Familienfreundliche Tagesstrukturen in den Solothurner Gemeinden» (grossmehrheitlich gegen 10 Stimmen) und Nein zur SP-Initiative für eine Verbilligung der Krankenkassenprämien (einstimmig). (cva)

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