Kultur-Historisches Museum
Begleitet von einer Ausstellung: Die 50. Ausgabe des Grenchner Jahrbuchs ist erhältlich

Rund 30 Personen besuchten die Vernissage und die Ausstellung im Kultur-Historischen Museum. Stadtpräsident François Scheidegger würdigte die für die Stadt wertvolle Geschichtsschreibung der aktuellen Ereignisse.

Oliver Menge
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Peter Brotschi stellte an der Vernissage das neuste Grenchner Jahrbuch vor. In der Ausstellung sind grossformatige Lithografien aus Jahrbüchern vergangener Zeiten zu sehen.

Peter Brotschi stellte an der Vernissage das neuste Grenchner Jahrbuch vor. In der Ausstellung sind grossformatige Lithografien aus Jahrbüchern vergangener Zeiten zu sehen.

Tom Ulrich

Am Mittwochabend fand im Kultur-Historischen Museum die Vernissage des Grenchner Jahrbuchs statt. Sie war kombiniert mit einer Ausstellung anlässlich der 50. Ausgabe der jährlichen Chronik der Stadt Grenchen, die noch bis im April zu sehen ist.

Stadtpräsident François Scheidegger würdigte das Jahrbuch als einzigartige Geschichtsschreibung – mit expliziten Artikeln zu wichtigen Anlässen, politischen Ereignissen und anderen Dingen, welche die Stadt und ihre Einwohnerinnen und Einwohner bewegen. Als Nachschlagewerk und historische Dokumente zeichnen sich die jeweiligen Jahrbücher aus und ermöglichen Jahr für Jahr einen Blick zurück in Grenchens jüngste Vergangenheit.

Stadtpräsident François Scheidegger an der Vernissage.

Stadtpräsident François Scheidegger an der Vernissage.

Tom Ulrich

Peter Brotschi, Grenchner Gemeinderat und einer der Autoren, die jeweils für das Jahrbuch schreiben, ging auf das jüngste Kind der Reihe ein, das Jahrbuch 2021. Mit 104 Seiten umfasst es mehr als doppelt so viele Seiten wie die erste Ausgabe von 1972. Brotschi betonte die Vielfalt, die alle 50 Ausgaben kennzeichnet.

«Politik, Gesellschaft, Religion, Wirtschaft, Gewerbe, Kultur, Sport, Vereine – einfach alles querbeet durch die Zeit im örtlich begrenzten Raum zwischen Jura und Aare, Lengnau und Bettlach. Der Querschnitt wird zusammengehalten durch die Menschen, die hier tätig sind. Das Grenchner Jahrbuch lebt von diesen Menschen quer durch die fünf Jahrzehnte.»

Brotschi erwähnte auch den roten Faden, der sich durch alle Ausgaben zieht: die bauliche Veränderung der Stadt. Auch in der aktuellen Ausgabe beleuchten einige Artikel das Thema nebst Texten zu Grenchner Persönlichkeiten, die jahrzehntelang das Leben hier geprägt haben und sich nun zur Ruhe setzen. Oder zu Menschen, die eben erst eine verantwortungsvolle Aufgabe übernommen haben.

Etliche Vereine feierten im 2021 ein rundes Jubiläum und werden im Jahrbuch entsprechend gewürdigt. Texte zur Entwicklung der Coronapandemie und der Situation in Grenchen zeichnen das Bild einer Stadt, die innovative Lösungen sucht und findet.

Die Ausstellung im Obergeschoss des Museums zeigt nebst vergrösserten Lithografien aus den verschiedenen Jahrbüchern etliche Ansichtsexemplare und künstlerisch präsentierte Ausrisse.

Das Grenchner Jahrbuch ist ab sofort bei Bücher Lüthy, Grenchen Tourismus / BGU-Büro, im Kultur-Historischen Museum und beim Kiosk am Marktplatz für 20 Franken erhältlich.

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