Die Beleuchtung im Kultur-Historischen Museum Grenchen (KHM) ist in die Jahre gekommen. So sind weder die Leuchtkörper (Birnen) noch die Fassungen (Halterungen, Gehäuse…) mehr erhältlich. «Ein Ersatz der Beleuchtung drängt sich auf», schreibt das Museum in einer Mitteilung. Die Investition in neue Leuchtkörper und Fassungen bedingt auch eine Anpassung der Stromschienen. Die aktuellen handelsüblichen Schienen sind dreiphasig und erlauben somit mehr und individuellere Einstellungsmöglichkeiten für das Licht in der Ausstellung. Gleichzeitig sind sie sparsam im Verbrauch und geben weniger Wärme ab. Das neue Licht sei somit zudem für die Ausstellungsobjekte schonender.

Neues Ausstellungskonzept

Da drei der vier Stockwerke des Museums für den Umbau komplett ausgeräumt werden müssen, bleibt das Museum während der Sommermonate 2019 geschlossen. Die Stiftung Museum Grenchen nimmt den Umbau zum Anlass, das Ausstellungskonzept nach zehn Jahren neu anzupassen. Die Industrialisierung der Stadt und Region Grenchen bleibt weiter das Kernthema des Museums. Allerdings gibt es eine neue Themeneinführung. Zudem erhalten die Sonderausstellungen künftig mehr Platz. Während des Einbaus der Beleuchtung nutzt das Museumsteam die Zeit, die Vitrinen und Ausstellungswände zu revidieren sowie die anfällig gewordene Technik zu erneuern.

Geplant ist, das Museum am Samstag, 21. September 2019 mit einem Fest wieder zu eröffnen. Gleichzeitig soll dabei auch das 20-Jahr-Jubiläum gefeiert werden.

Bis zum 9. Juni läuft noch die Gastausstellung «Adelasius Ebalchus zum Leben erweckt – die Rekonstruktion eines Gesichts», welche die Kantonsarchäologie Solothurn aufgebaut hat. Auch die Ausstellung zum Generalstreik kann noch bis zur Schliessung besucht werden. (rrg)