Bettlach

Kreisel Zentrum in Bettlach muss erneuert werden

Die Schäden am Deckbelag sind unübersehbar.

Die Schäden am Deckbelag sind unübersehbar.

Zwar ist er noch nicht wirklich in die Jahre gekommen, aber dennoch in schlechtem Zustand. Nun soll der Kreisel Zentrum in Bettlach komplett erneuert werden. Geplant ist, einen Betonkreisel wie beim Turbensaal in Bellach zu bauen.

Der Kreisel an der Solothurnstrasse in Bettlach ist in einem desolaten Zustand. Schwere Lastwagen haben ihre Spuren hinterlassen und dem Belag arg zugesetzt. 1998/99 wurde er erstellt und offensichtlich wurden damals nicht die besten Materialien verbaut. Man ging zuerst davon aus, dass die Kofferung im Untergrund ungenügend sei, Sondierungen haben aber ergeben,
dass das Problem beim Belag liegt und man diesen komplett ersetzen muss.

Ein Kreisel ganz aus Beton

Der Kanton Solothurn und die Einwohnergemeinde Bettlach haben nun diese Arbeiten ausgeschrieben. Man plant, einen Betonkreisel wie beim Turbensaal in Bellach zu bauen und Teile der Kantonsstrasse und der zuführenden Gemeindestrassen ebenfalls zu sanieren. Rund 2600 Quadratmeter Belag werden abgebrochen, rund 2000 Quadratmeter Belag werden gefräst und mit rund 1200 Tonnen Walzasphalt neu belegt. Der Kreisel aus Beton wird 930 Quadratmeter gross, hinzu kommen diverse Randabschlüsse und Entwässerungsschächte. Der Kanton vergibt den Auftrag, die Arbeiten der Einwohnergemeinde Bettlach betragen rund 15 Prozent des gesamten Bauvolumens.

Die Hauptarbeiten werden in zwei Phasen von jeweils sechs Wochen ab Juni bis Herbst 2012 ausgeführt. In einer ersten Phase will man den südlichen Teil neu bauen, danach den nördlichen Teil. Die Deckbelagsarbeiten werden im Sommer 2013 beendet.

Mit geringfügigen Beeinträchtigungen muss gerechnet werden

Die Kantonsstrasse soll laut Bauverwalter Titus Moser die ganze Zeit über in beiden Richtungen befahrbar sein. Allerdings muss man von Zeit zu Zeit mit geringfügigen Beeinträchtigungen oder kurzfristigen Umleitungen rechnen. Um Fluchtverkehr durch Wohnquartiere zu verhindern, will man an exponierten Stellen Geschwindigkeitsbeschränkungen einsetzen.

Die Ausschreibungen richten sich an Unternehmen, die über Erfahrung mit ähnlichen Arbeiten verfügen und in den letzten fünf Jahren mindestens ein vergleichbares Strassenbauobjekt und eine vergleichbare Betonfahrbahn gebaut haben. Preisverhandlungen sind von vornherein ausgeschlossen, die Einhaltung geltender Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lohngleichheit für Mann und Frau sind Voraussetzung. Der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Bewerbungen für die Arbeiten müssen bis spätestens zum 5.April beim Bau- und Justizdepartement eingereicht werden.

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