«Habt Ihr Lust, euch mit uns auf die Reise durch Grenchens Vergangenheit zu begeben?» Mit diesen Worten lud Anna-Lena Bruder zu Beginn der Führung Museum alle Anwesenden ein, sie auf der Reise durch die Zeit zu begleiten. Zusammen mit der nachgebildeten Marionette des vor etwa 50 Jahren verstorbenen ETA-Arbeiters Adolf Gschwind führte sie die Besucher durch die Sonderausstellung im Parterre. Durch Erzählen, aber auch durch aktives Mitmachen wurde den Teilnehmern der Wandel Grenchens vom Bauerndorf zur Stadt vermittelt.

Die Kinder brachten grosse Entdeckerfreude mit. Mit Feldstechern konnten sie alte Bilder Grenchens betrachten, während sie mit Hörapparat und Bildschirm aufmerksam ein Interview zwischen einer älteren Bewohnerin Grenchens und einem Jugendlichen verfolgen konnten. Ein besonders grosses Interesse offenbarte sich an der Aufgabe, alte und aktuelle Bilder vom selben Platz zu erkennen.

Ein lohnendes Angebot

Familienführungen werden im Kultur-Historischen Museum immer wieder angeboten. Am vergangenen Sonntag war die Führung recht gut besucht. 7 Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren kamen mit ihren Verwandten vorbei mit dem Ziel, Grenchens Vergangenheit aufzudecken, was die Organisatorin sehr freute. Zum Schluss mussten die Kinder noch einmal ihre Köpfe anstrengen, durften jedoch ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Die Aufgabe lautete, eine Zeichnung anzufertigen, wie Grenchen für sie in Zukunft aussehen könnte. Dabei wurden interessante Objekte und Gebäude geschaffen wie die Zwillingstürme, einen Schokoladenbrunnen, eine Goldmaschine, und auch das Legoland war vertreten.

Die Ausstellung «Der Wandel eines Stadtbildes» findet an diesem Dienstag mit der Finissage ihr Ende.