mia Grenchen

Keine Infos vom runden mia-Tisch – und doch geht was

So viele Leute wie 2013 hatte es noch nie an der mia.

So viele Leute wie 2013 hatte es noch nie an der mia.

Der runde Tisch am Dienstagabend zum Thema mia mit Vertretern der Stadt, des Velodromes, des Gewerbeverbands und des Handel-und Industrievereins brachte allem Anschein nach einige Resultate.

Zwar wollte sich am Dienstag noch niemand zu den konkreten Ergebnissen äussern, weder der zukünftige Stadtpräsident François Scheidegger, auf dessen Initiative der runde Tisch zustande kam, noch Velodrome-Verwaltungsrat Beat Zbinden oder Heinz Westreicher, Präsident des Gewerbeverbands Grenchen.

Und auch Stadtschreiberin Luzia Meister vertröstete. Man stellte lediglich ein Informationsschreiben zuhanden der Medien für die kommenden Tage in Aussicht.

Dort will man über die Ergebnisse und einen allfälligen Zeitplan informieren. Konsens herrschte laut einem Teilnehmer aber darüber, dass es 2014 doch eine Messe geben soll.

Vertragsabschluss in Kürze?

Dem Vernehmen nach steht man nämlich unmittelbar vor Abschluss eines Vertrags mit einem Messeveranstalter, der in die Fussstapfen von Caroline Möri treten und nächstes Jahr eine Messe in einer ähnlichen Dimension der diesjährigen mia im und ums Velodrome durchführen will. Schon im Vorfeld sprach man davon, dass einige Personen und Veranstalter ihr Interesse angemeldet hätten.

Nun sieht es ganz danach aus, als ob man mit einem Interessenten handelseinig geworden sei. Und sobald die Vertragsunterzeichnung stattgefunden hat, will man die Öffentlichkeit darüber informieren, wie es nun weitergeht. Spätestens dann wird man auch erfahren, wie die «neue» Messe heissen soll.

Da mia-Inhaberin Caroline Möri, die übrigens nicht am runden Tisch teilnahm, alle ihre Aussteller erst kürzlich angeschrieben hat, um ihnen mitzuteilen, dass 2014 keine mia stattfinden wird, liegt die Vermutung nahe, dass ein Grossteil der Standbetreiber und Aussteller vom Angebot einer neuen Messe Gebrauch machen wird.

Fraglich bleibt, ob ein neuer Vertrag nur für ein Jahr oder für mehrere Jahre unterzeichnet würde. Im letzteren Fall hätte sich Möri mit ihrer Absage wahrscheinlich ins eigene Fleisch geschnitten, sofern sie, wie angekündigt, für 2015 ihre Messe an einem alternativen Standort durchführen will. Denn viele der Aussteller, die für 2014 zur «neuen» Messe wechseln, blieben der mia wohl nicht treu.

Klar ist: Alle stehen unter Zeitdruck, Veranstalter, Aussteller und Hallenbetreiber. Insofern darf man auf die konkreten Resultate des runden Tischs gespannt sein. (om)

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