CSL-Behring-Chef Uwe E. Jocham und weitere CSL-Mitarbeiter (darunter Franz Renfer, ehemaliger Lengnauer Burgerpräsident) orientierten über die Baufortschritte und Projektänderungen (z. B. Aufstockung, Ansiedlung der Logistik, wir berichteten). «Ja, eine Rado-Uhr ist tatsächlich in der Kiste der Grundsteinlegung drin», wurde ein Fakt bekräftigt, der inzwischen Dorfgespräch geworden war.

Fragen gabs zu allfälligen Gerüchen, Sonderabfällen und dem Wasserverbrauch. Gerechnet wird mit 500 Kubikmeter pro Tag. Das Abwasser werde aufbereitet geht danach in die ARA Grenchen. Eine Privatperson machte Einsprache gegen die Aufstockung. Man rechnet jedoch mit einer Ablehnung, da die Projektänderung innerhalb der genehmigten kantonalen Überbauungsordnung liegt.

Allenfalls könne es zu Verzögerungen kommen, was im internationalen Investitionswettbewerb ein schlechtes Signal sei. Zu anderen Biotech-Firmen in der Region (z. B. Biogen in Luterbach) sei man durchaus Konkurrent, räumte Jocham ein. Der neue Cluster von Biotech-Anlagen (Bern, Neuenburg, Fribourg, Lengnau und Luterbach) sei aber auch ein Vorteil hinsichtlich Personalrekrutierung, Lieferanten und anderen Faktoren.

Geplant ist ein Busanschluss hinter der Fussball-Tribüne (Teil einer neuen Linie zwischen Grenchen Süd und Biel). Anschliessend wurde ein Apéro riche serviert. (mrl)