Grenchen
Karin Heimann verlässt die Wirtschaftsförderung

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Karin Heimann verlässt Grenchen. (Archiv)

Karin Heimann verlässt Grenchen. (Archiv)

André Weyermann

Karin Heimann verlässt die Standortförderung der Stadt Grenchen auf Ende September 2020, teilt die Stadtverwaltung in einer Medienmitteilung mit. Heimann war seit 2016 als Wirtschaftsförderin und seit 2018 auch als Standortförderin für die Stadt tätig. Auf Oktober 2020 werde Karin Heimann Co-Geschäftsleiterin der Standortförderung espaceSolothurn, die sie als ehemalige Präsidentin und Geschäftsführerin der zur Standortförderung fusionierten espaceSolothurn Marketing mitgestaltet habe.

Stadtpräsident François Scheidegger reagiert mit grossem Bedauern auf die Kündigung und hebt die ausgezeichnete Zusammenarbeit auf fachlicher und zwischenmenschlicher Ebene hervor: «Karin Heimann hat viel Bewegung in die Stadt gebracht, vieles erreicht und einiges aufgegleist.» Er erinnert beispielsweise an den «Start-up CoworkingSpace» als Zwischennutzung in der ehemaligen CS-Filiale, an verschiedene Projekte für die Zentrumsentwicklung oder die Weiterentwicklung des Projektes Bootshafen. Mit den neuen Veranstaltungen Innovations-Frühstück, Neugründer-Challenge dem Dialog Wirtschaft + Politik und Initiativen wie dem Grenchner Chischtli oder den Imagefilmen «Willkommen in Grenchen» und «Grenchen – das sind deine Gesichter» habe sie einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Image von Grenchen geleistet. Zudem habe sie viel Wissen in die Stadt eingebracht, auf dem die Verwaltung weiter aufbauen könne.

Der Stadtpräsident zeigt in der Mitteilung Verständnis, dass nach einigen intensiven Jahren eine Neuorientierung anstehe: «Erfreulicherweise bleibt Karin Heimann mit Grenchen sehr verbunden und steht der Stadt weiterhin für einzelne Mandate zur Verfügung.» Die Funktion als Standortförderin der Stadt Grenchen lasse sich aber nicht mit ihrem neuen Mandat vereinbaren. Die Stadt werde mit ihr gemeinsam in den nächsten Monaten eine geregelte Übergabe sicherstellen und die Gelegenheit nutzen, um neue Wege für eine Nachfolge zu prüfen. (rrg)