Lange bangten die Verantwortlichen des Skiklubs Selzach um die Durchführung der Jugendskirennen auf dem Grenchenberg. Doch am Donnerstag vor dem Rennen fielen einige Zentimeter Neuschnee, sodass die Jugendskirennen am Samstag und Sonntag starten konnten.

Und auch die Frage, ob der Start bei der Bergstation Skilift Grenchenberg stattfinden könne, oder eine Verlegung an der Bergstrasse nötig sein würde klärte sich am Samstag. Dank der 10 cm Neuschnee konnten schliesslich die Rennen doch von der Bergstation gestartet werden.

Auch der organisierende Skiklub Selzach hatte vorzügliche Arbeit geleistet und eine interessante Strecke ausgesteckt, der «Knackpunkt» am Strassenübergang war sorgfältig präpariert.

Viele Helfer standen mit Schaufeln bewaffnet bereit um eventuelle Löcher wieder mit Schnee zu füllen. Ebenfalls klappte die tadellose Funkverbindung der Streckenposten zum Speaker, der die Handvoll Zuschauer über den Stand der Dinge orientierte. Einzig der Skilift streikte am Sonntag, sodass eine Pause zwischen den Lizenzierte und den Teilnehmern an den Animationsrennen eingeschaltet wurde.

Vom Winde verweht

Und schliesslich hatten auch die über 100 jugendlichen Rennfahrer ihren Spass, gaben ihr Bestes und flitzten unerschrocken die Piste hinab um eine tolle Zeit zu erreichen. Für die vier Rennen, je zwei am Samstag und Sonntag, zählte jeder Lauf. Dabei waren die Wetterverhältnisse durchaus nicht ideal.

Statt eines strahlend blauen Wintertages hüllte sich der Berg in Grau; dazu störte am Samstag und Sonntagmorgen ein empfindlicher Wind die Fahrer wie Helfer. Wie von OK-Präsident Urs Affolter zu erfahren war, mussten am Sonntagmorgen die Windschäden beseitigt werden, und einiges wieder neu aufgestellt werden, so auch das Speaker-Zelt.

Die Grenchenberg-Trophy beinhaltete je 4 Animationsrennen und Rennen für Lizenzierte. Dominik Moser vom Skiklub Schwarzenburg dominierte dabei die erste Kategorie, Thibau Trinca (SC Romand Bienne) die Zweite. Bei den Mädchen hiessen die Dominatorinnen Celine Schär (Selzach), Alissa Müller (Diemtigtal) und Mascha Willimann (Schwarzenburg).