In reger Zahl sind Eltern, Verwandte und Bekannte am Bettlacher Sporttag erschienen. Sei es, um die jungen Sportler anzufeuern, um etwas zu essen oder um einfach nur gemütlich miteinander zu plaudern. «Solche Feste machen unser Dorf zu dem, was es ist», erklärte Gemeinderat Mathias Stricker. Bettlach sei eine lebendige und aktive Gemeinde, und bei Anlässen wie dem Sporttag komme wieder einmal das ganze Dorf zusammen, so Stricker weiter.

Den grossen Besucheransturm bekam man auch am Imbissstand des Schwimmvereins Blue Star zu spüren, die dieses Jahr zum ersten Mal am Sporttag dabei waren. «Wir sind praktisch ausverkauft», sagte ein sichtlich zufriedener Toni Schlup.

Bereits kurz nach der Mittagspause waren 250 Hamburger, rund 160 Bratwürste und über 50 Kilogramm Pommes frites in die Bäuche der hungrigen Zuschauer und Sportler gewandert. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und für ein erfolgreiches erstes Mal spricht. «Unter diesen Voraussetzungen wären wir nächstes Jahr natürlich gerne wieder dabei», so Schlup.

Eine Hälfte drinnen, eine draussen

Am Sporttag wurde aber natürlich nicht nur reichlich gegessen, sondern auch Sport getrieben. Vom Kindergarten bis zur Oberstufe galt es, sich in verschiedenen Disziplinen zu beweisen. Während die Kleinsten an der Kinderolympiade sich im Sackhüpfen, Ballzielwerfen und Standweitsprung messen konnten, stellten die Grossen ihr Können im Ballwurf, 60-Meter-Lauf und Weitsprung unter Beweis. Die besten Läufer qualifizierten sich ausserdem für den finalen Lauf am Nachmittag, an dem «der schnellste Bettlacher» ermittelt wurde. Ansonsten stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Spiels. Fünf Basketball- und 23 Fussballmannschaften traten in Turnieren gegeneinander an. Bei den Basketballern kam es dieses Jahr zu einem Novum. Zum ersten Mal wurde die eine Hälfte der Spiele draussen und die andere Hälfte drinnen, in der Turnhalle, gespielt. Die Schüler schenkten sich dabei nichts und gaben vollen Einsatz. Einige griffen wohl etwas zu stürmisch ins Geschehen ein, denn man sah auch den einen oder anderen Jugendlichen übers Schulareal humpeln, zum Teil mit Krücken.

Keine gröberen Verletzungen

Daniela Tschumi vom Spitexteam, das die verletzten Sportler betreut, konnte aber beruhigen. «Es sind keine gröberen Verletzungen dabei.» Auch die Anzahl der Unfälle halte sich gemäss Tschumi im gewohnten Rahmen, denn es seien etwa so viele wie in den vorherigen Jahren.

«Der schnellste Bettlacher» war auch in diesem Jahr der 15-jährige Silas Seeberger. Der junge Leichtathlet, der schon in den vorderen Jahren in jüngeren Kategorien gewann, schaffte den 60-Meter-Lauf in acht Sekunden und acht Hundertstelsekunden und lief somit allen anderen den Rang ab.