Nicht nur die klassischen Jodellieder, sondern auch Lieder mit unterhaltendem Charakter hatte Dirigentin Kathrin Henkel einstudiert. In abwechselnden Formationen – Klub, Duett und Trio – wurden die Lieder dargeboten. Mit Motivation und Freude am Singen setzte der Jodlerklub die Kompositionen in ein volles und abgerundetes Klangbild.

Die Kompositionen von Marie Theres von Gunten «lueget, loset gniesset» oder Adolf Stählis «Älperbueb», dann Emil Wallimanns «Es herbschtelet» beinhalteten das klassische Element des Jodelliedes, während der «Senneball» von Fritz Elber, der «Siloballe Blues» von Dölf Mettler und «Chum mit mir» von Ueli Moor die Freude am Lied weckten.

Auch der musikalische Stilbruch des Mändigschörli mit Melodien wie «Zwei kleine Italiener» und «Seemann, deine Heimat ist das Meer» erfreuten das Publikum. Das Mändigschörli wurde instrumental von Res Fankhauser, Akkordeon und Roland Walker, Kontrabass unterstützt.

Ein Zweiakter zum Lachen

Zum optischen Genuss wurde der Schwank «Verchehrt . . . richtig» von Peter Kreis. Unter der Regie von Jürg Amsler hatte das Ensemble – Jürg Mühletaler, Daniele Christ, Andrea Walker, Alban Walker, Cornelia Rieder, Peter Obrecht und Bettina Moy – nicht eine Liebesgeschichte einstudiert; Thema waren vielmehr eheliche Auseinandersetzungen und die Treue.

Die Figuren des Stücks wurden nach Haltung, Anschauung und Interesse so zueinander ins Verhältnis gebracht, dass sie ohne es selber zu wollen, beständig komische Situationen hervorriefen. Das Stück unterhielt das Publikum aufs Beste.