In fünf Gruppen, beim City Nord, beim Kastels, beim Bahnhof Süd, bei der Ringstrasse/Solothurnstrasse und an der Friedhof-/Bachtelenstrasse trafen sich die Fasnächtler ganz in Weiss, um anschliessend durch die Quartiere zu ziehen und die Anwohnerschaft zu wecken. Anschliessend trafen sich die, laut Organisatoren rund 650, Chessler auf dem Postplatz und lauschten den Worten von Oberchessler Yanick Zumstein von der Dolce-Vita-Zunft.

Dieser hatte auf dem Postplatz seine Boxen aufgestellt und begrüsste die Chessler aller Altersklassen natürlich typisch fasnächtisch in Reimen. «Morge dir chessler, willkomme, schön sit dr do, i freue mi sehr, si so huufe do häre cho. do uf dä platz wo d berta isch gstange düe mir ab jetz chlei tschille, chlei umehange.»

Anschliessend packte er in seine Ansprache gekonnt das ganze Programm der närrischen Zeit in Grenchen und schloss mit den Worten: «Fertig gredt, weis jetz lo krache üs zur suppe i d beize ufmache los, packets instrumänt und öft jetz a getreu nach üsem motto ...‹Jo Waa›!»

Dann zogen die Chessler von dannen und gönnten sich in einem der zehn Restaurants die Mehlsuppen anboten ihre verdiente Mahlzeit. (sbi)