Grenchen

Jetzt gibt es beim Südbahnhof doppelt so viele Parkplätze wie bisher

Neue Park+Rail-Anlage in Grenchen

Neue Park+Rail-Anlage in Grenchen

Die SBB haben am Freitag ihre neue Park+Rail-Anlage beim Grenchner Südbahnhof feierlich eröffnet. In den letzten Monaten wurde das Angebot an Pendlerparkplätzen praktisch verdoppelt.

Dort, wo heute Autos stehen, war diesen Sommer noch der altehrwürdige SBB-Güterschuppen. Dieser stand allerdings schon lange leer und wurde deshalb für die Vergrösserung der Park+Rail-Anlage abgebrochen.

Diese konnte am Freitag im Beisein von Vertretern der SBB und der Stadt eröffnet werden. Stadtpräsident Boris Banga unterstrich die Bedeutung von genügend Pendlerparkplätzen. «Damit wird der Bahnhof Grenchen Süd klar aufgewertet.»

Banga rief auch den nächsten Schritt in Erinnerung: Sofern die Gemeindeversammlung im Dezember den Kredit für den hälftigen Kostenanteil der Stadt genehmigt, wird nächstes Jahr auch eine neue, doppelstöckige Velostation gebaut. Diese soll unmittelbar östlich neben das Bahnhofgebäude errichtet werden.

Neuartige LED-Lampen im Einsatz

Doch vorerst kommen die Autofahrer zum Zug. Die Anzahl der Parkplätze wurde von 42 auf 83 Plätze vergrössert. Dazu gehören auch zwei Mobility-Parkplätze, drei Plätze für Dauermieter und zwei Behindertenparkplätze. Der Parkplatz sei als Zweiter der Schweiz nach Solothurn mit neuartigen LED-Lampen beleuchtet, betonte Stefan Köhler, Architekt bei SBB Immobilien.

Er lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, so, dass der Parkplatz inzwischen schon seit einigen Tagen benutzt werden konnte. Die Zufahrt ist allerdings neu nur noch von der Ostseite her möglich. Die Bauarbeiten der Anlage haben inklusive Abbruch des Güterschuppens 900 000 Fr. gekostet.

Ein Tag parkieren kostet 6 Fr. (erste Stunde 1 Fr.), der Monat 60 Fr. und das Jahr 600 Fr. Monats- und Jahreskarten sind nur zusammen mit öV-Abonnements erhältlich.

Nach der Velostation ist auch noch eine Neugestaltung des Busbahnhofs vorgesehen. Hier ist ein Projektierungskredit im Budget 2014 eingestellt. Eine Umsetzung der Pläne wäre dann frühestens im Jahr 2015 möglich.

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