Der Sender existiert seit Januar 2011. Gegründet wurde er von Radio-32-Mitarbeiter Ueli Liggenstorfer. Ursprünglich sendete man aus einer Zivilschutzanlage im luzernischen Grossdietwil (daher der Übername «Bunkerradio»). Ueli Liggenstorfer hat sich aus beruflichen Gründen nun zurückgezogen, und Daniel Wisard (DJ Horse), der bereits seit drei Jahren beim Sender tätig ist, hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und das Ganze neu aufgestellt.

Er mietete einen Raum in der Ebosa und hat ein Team zusammengestellt, welches für den Betrieb zuständig ist. Dieses besteht aus den Grenchnern Jorge Tomas, Christoph Staub (DJ Fetty), Bianca Staub, Kilian Messerli und Michel Leuenberger. Als freier Mitarbeiter wird auch weiterhin Silvan Baschung (DJ Bonsai) tätig sein.

Hobby mit Ambitionen

Die Radiomacher betrachten das Ganze als Hobby, hegen aber dennoch Ambitionen: Mittelfristig will man zum Event-Radio für die Region werden. Im Moment ist noch schwerpunktmässig Musik angesagt. Und das im 24-Stunden-Betrieb. Abends sind die Sendungen moderiert und werden in der zweiten Hälfte der Woche zumeist aus einem Club, einer Bar oder einem Pub gesendet.

Einige Events, an denen man vor Ort ist und mit Beiträgen und Interviews aufwarten wird, sind bereits fixiert: Rock am Märetplatz vom 2. August etwa, das 40-Jahr-Jubiläum der Lunazunft vom 9. August oder auch die Chürbisnacht. Schliesslich wird man dieses Jahr auch an der Aktion Weihnachtsfenster teilnehmen. Daneben bietet sich Firmen die Möglichkeit, die Radiomacher anzuheuern. Diese werden dann aus dem Betrieb selber senden.

Mitarbeiter gesucht

Im Moment sei man noch etwas am Improvisieren. «Ab September sollten wir dann ein eingespieltes Team sein», erklärt Daniel Wisard. Und natürlich sei man auch froh, wenn sich Gönner oder Sponsoren melden würden. Neue Vereinsmitglieder sind ebenfalls willkommen, auch solche, die Interesse hätten, eine Sendung zu moderieren.

Um reinzuhören geht man ganz einfach auf die Internetseite www.radioblitz.ch und drückt auf den entsprechenden Link. Über das aktuelle Programm informiert die Facebook-Seite. Und in naher Zukunft will man auch mobil empfangbar sein. Eine entsprechende App ist in Planung.