Laut Auskunft der Solothurner Energiefachstelle ist das Solarstromprojekt auf dem Flughafen Grenchen das grösste in Kanton und Region. Auf zwei Hangardächern wird eine Gesamtmodulfläche von 2000 Quadratmetern erstellt. Die ausführende Baselbieter Solarstromfirma prognostiziert eine Leistung von 280‘000 Kilowattstunden pro Jahr - das würde reichen, um ein Prozent der Grenchner Haushalte oder rund 70 Haushalte mit Strom zu versorgen. Alle Bewilligungen sollen demnächst vorliegen.

Kosten in sechsstelligem Bereich

Das Bauprojekt ist erst der Anfang. Der Flughafen und der Energiefinanzierer haben einen Vertrag für die solare Nutzung aller Hangardächer unterzeichnet. Die Idee entstand schon vor über drei Jahren, wird aber erst jetzt Realität, weil die Gelder für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erst jetzt freigegeben werden.

Die Solarstromfirma wird über eine Million Franken in das Projekt investieren. Das sei ein kleines Puzzlestück auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stromversorgung.

Auch Flughafendirektor Andreas Wegier ist begeistert. So ein Projekt könne dem Image Grenchens, das schliesslich das Label einer Energiestadt trage, nur gut tun. (fup)


Mehr dazu morgen in der Samstagsausgabe des az Grenchner Tagblatts.