Ferienpass
In den Ferien vom Schüler zum Flugschüler und zurück

Der Besuch auf dem Grenchner Flughafen zeigte den Interessierten, wie und wieso ein Flugzeug fliegt.

Nadine Schmid
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Fragen und Antworten
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Die Arbeit der Fluglotsen
Erklärungen zum Flugzeug
Ibfos Rund ums Fliegen im Theoriesaal
Gruppenbild mit Hund und Flugzeug
Ob er wohl Pilot werden möchte
Hier Tower Grenchen, bitte kommen...
Das Flugzeug wird verschoben
Alle packen an
Ferienpass Spass auf dem Flughafen Grenchen

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Nadine Schmid

Schon sind drei reichhaltige Ferienpass-Wochen wieder vorbei. Zehn Kinder wollten am Donnerstag noch für einen Tag in die Rolle des Flugschülers schlüpfen und fanden sich deshalb beim Flugplatz ein, für das Ferienpassangebot «Ein Tag in der Flugschule». Cheffluglehrer Willi Dysli und Valérie Käser betreuten die Kinder.

Zunächst galt es, am Boden zu bleiben, um sich die nötige Theorie anzueignen und die verschiedenen Plätze kennen zu lernen, die der Flughafen Grenchen beherbergt. Die Kinder konnten in einer Präsentation erfahren, weshalb ein Flugzeug fliegt, was für Apparaturen es beherbergt, und was das wichtigste Orientierungsmittel für einen Piloten darstellt: nämlich der Kompass.

Aber auch eine Karte braucht er, um sich zurechtzufinden. Bei schlechter Sicht kann im Flugzeug der künstliche Horizont aktiviert werden. Und: Am Boden steuert man das Flugzeug nur mit den Pedalen. Neben den spannenden Fakten bezog Dysli mit Fragen die Mädchen und Jungen interaktiv mit ein und liess sie damit gleich selbst nicht wenige der Antworten «errätseln».

Fliegen als Highlight

Die Kinder konnten das erlernte Wissen gleich selbst an einem Grenchner Flugzeug testen und die von Dysli genannten Begriffe per Fingerzeig zuordnen. Sie besichtigen die Flugzeughalle und die Flughafenfeuerwehr, auch an der Tankstelle kamen sie vorbei und bestaunten den Kontrollraum im Tower.

Da es nichts zu tun gab, hatten die beiden Fluglotsen Zeit zum Reden und ihre Arbeit zu erläutern. Vermutlich lag es an der falschen und schlecht gemeldeten Wetterprognose, dass an diesem durchaus sonnigen Morgen kaum Betrieb herrschte.

Mit grossen Augen bestaunten die Kinder die Geräte, die vorgezeigt wurden. «Wenn es ein Funkproblem gibt, können wir mit Lichtsignalen kommunizieren. Rotes Licht heisst ‹Warten›, wie auf der Strasse, wenn man bei einer Ampel steht», so Markus Binggeli, Leiter der Flugsicherungsstelle Grenchen für Skyguide.

Plötzlich kommt dennoch ein Funkspruch rein und sogleich geht es ans Werk, das die vier Mädchen und die sechs Jungen fasziniert beobachten. Am Nachmittag kam dann noch das Highlight: ein Rundflug mit zwei Piloten. Doch davor galt es, den Flieger bereit zu machen. Hierbei halfen die Kinder tatkräftig mit.