Steuern

In 21 Solothurner Gemeinden sinken die Steuern

Paradiesisch: Schloss Waldegg liegt auf Gemeindegeiet des Steuerparadies‘ Feldbrunnen-St.Niklaus.

Paradiesisch: Schloss Waldegg liegt auf Gemeindegeiet des Steuerparadies‘ Feldbrunnen-St.Niklaus.

Die Einwohnergemeinden des Kantons Solothurn haben den Steueransatz für dieses Jahr leicht reduziert. Der durchschnittliche Steuerfuss sank um 0,5 Prozentpunkte auf 117,4 Prozent. 21 Gemeinden senkten, acht Gemeinden erhöhten die Steuern.

Bei 55 der insgesamt 121 Gemeinden liegt der Steuerbezug unter dem errechneten Durchschnittswert von 117,4 Prozent, wie das kantonale Amt für Finanzen am Mittwoch mitteilte. In 66 Gemeinden liegt der Steueransatz über dem Mittelwert.

Von der Steuersenkung in den 21 Gemeinden profitieren rund 38'800 Personen. Tiefer in die Tasche greifen müssen in acht Gemeinden rund 6400 Steuerzahlende. Die Mehrheit der Gemeinden veränderte den Steueransatz nicht.

Steuerparadise: Feldbrunnen-St. Niklaus und Kammersrohr

Wie in den Vorjahren verfügen Feldbrunnen-St.Niklaus und Kammersrohr mit 60 Prozent über den tiefsten Ansatz. Die Spanne zwischen dem tiefsten und dem höchsten Gemeindesteuerfuss beläuft sich auf 78 Prozentpunkte.

In 20 Gemeinden werden niedrigere Gemeinde- als Staatssteuern bezogen. Der Ansatz für Staatssteuern beträgt 104 Prozent. Die Mehrheit dieser steuergünstigen Gemeinden liegt in den Bezirken Olten und Gäu. (sda)

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