Grenchen
«Ich mag aber keine Peperoni»: Kinder wurden im Ferienpass zu Pizzaioli

Im Grenchner Ferienpasskurs «Kochen für Kinder» im Lindenhaus übten sich die Buben und Mädchen als Pizzaioli.

Oliver Menge
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Ferienpass Grenchen: Kochen für Kinder im Lindenhaus Als erstes gibts Instruktionen.
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 Alysha und Dahlia schneiden den Teig auf die rechte Grösse. Links Lindenhausleiterin Tamara Moser.
 Alysha und ihre Freundin Dahlia, die mit ihren Eltern aus Manhattan, New York, hierher gezogen ist, unterhalten sich auf Englisch.
 Händewaschen ist obligatorisch.
Ferienpasskurs Lindenhaus Grenchen Kochen für Kinder
 Die achtjährige Jana schneidet Oliven, sie hat auch schon selber ein Spiegelei gebraten.
 Pizzen werden individuell belegt.
 Der Puderzucker stäubt gewaltig.
 Links Champignons, rechts Salat.
 Hier werden Muffins vorbereitet. Hinten Julia Flückiger.
 Die Jungs sind mit Elan bei der Sache.
 Jedes Kind darf jetzt seine Pizza mit dem belegen, was es gerne hat.
 Jedes Kind darf jetzt seine Pizza mit dem belegen, was es gerne hat.
 Jedes Kind darf jetzt seine Pizza mit dem belegen, was es gerne hat.
 Jedes Kind darf jetzt seine Pizza mit dem belegen, was es gerne hat.
 Jedes Kind darf jetzt seine Pizza mit dem belegen, was es gerne hat.
 Tamara Moser schiebt die Pizzen in den heissen Ofen
 Essen ist fertig: Jedes Kind bekommt seine eigens zubereitete Pizza: Julia Flückiger und Jugendhausleiterin Tamara Moser.
 Der achtjährige Brooklyn ist etwas skeptisch.
 Sophia: Ich bin satt.
 Zum Dessert gibts Glacé, die man selber verzieren kann.

Ferienpass Grenchen: Kochen für Kinder im Lindenhaus Als erstes gibts Instruktionen.

Oliver Menge

Die 12 Kinder, die den ersten der zwei Ferienpasskurse im Lindenhaus besuchten, kamen in den Genuss von herrlich duftenden Pizzen zum Zmittag, mit Salat, einem Kübelchen Glacé und Ananasstücken zum Dessert und einem selber dekorierten Schokoladenmuffin zum mit nach Hause nehmen. Aber bis es soweit war, mussten alle erst einmal mithelfen. Lindenhausleiterin Tamara Moser und Jugendarbeiterin Julia Flückiger hatten bereits eingekauft. «Jedes Kind kann nachher die Pizza mit den Sachen belegen, die es gerne hat. Mozzarella, Champignons, Schinken, Thon, Oliven, Zwiebeln, Ananas, Salami und Peperoni haben wir eingekauft», sagte Julia Flückiger. «Ich mag aber keine Peperoni», erwiderte die achtjährige Jana, die das System dann aber dennoch rasch begriff.

In Gruppen eingeteilt begannen die Kinder nach dem Händewaschen - mit Seife bitte – sogleich damit, die Zutaten für die Pizzen und die Muffins vorzubereiten: Jana nahm sich die Oliven vor. Die Peperoni überliess sie Avish neben sich, der die Paprikaschoten gekonnt halbierte und von den Kernen befreite. Albert widmete sich den Zwiebeln. Nachdem ihm eine der assistierenden Jugendlichen gezeigt hatte, wie man eine Zwiebel schält und schneidet, gelangen ihm fast perfekte Halbringe. Am Nebentisch hatte eine Gruppe Kinder gemeinsam die Muffin-Förmchen abgefüllt. Sie sollten nach dem Backen noch verziert werden.

Danach ging’s ans Belegen. Jedes Kind kreierte seine eigene «Quattro Stagioni» oder «Margherita». «Habt ihr auch scharf?», fragte Avish und freute sich sehr über die Chilidose, die Tamara Moser ihm reichte.

20 Minuten und eine Töggeli-Runde im Untergeschoss später war es dann soweit: Die Pizzen waren fertig. Gemeinsam sassen Kinder und Leiterinnen am grossen Tisch und genossen ihre selber belegten Pizzen. Dazu erzählten sie, welche Ferienpasskurse sie sonst noch besucht hatten und welche sie in den kommenden zwei Wochen noch besuchen werden. Der Kurs «Kochen für Kinder» findet nächste Woche nochmals statt.