Feuerwehr
Hitze, Witze und Wasser: So war das 21. Sandlochfest in Staad

Der unterhaltsame und bereits zum 21. Mal durchgeführte Feuerwehrwettkampf in Staad lockte 43 Teams aus der Schweiz an.

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Einer der Wettkampfposten: In voller Montur über die Holzbrücke.
21 Bilder
Ein Posten des Parcours führte durch ein Gewirr von Schläuchen.
Sandlochfest 2017
Nach dem Schlauch-Gewirr gings zum nächsten Posten
Wasser abfüllen, und das in Schwimmwesten.
Gesellige Feuerwehr-Runde
Schön ruhig und mit Bedacht
Einer der Posten: Die Ballschleuder
Da war der Regen noch weit entfernt: Zur Abkühlung gings ins kühle Nass.
Wasser in die Aare tragen
Alle waren dabei vom Nachwuchs bis zum Grosi
Zum Verweilen luden die Bierbänke am Aareufer ein.
Was findet als nächstens statt?
Ein Wagen voller toller Dinge: Das wartete auf die Gewinner.
Ein Gewitter naht, schnell weg damit
An Improvisation fehlt's nicht
Ende Feuer, dafür ein Starkgewitter
Etwas Show muss sein: Beim Bier konnten die Teilnehmer sich kurz entspannen
Trinnen ist's trocken, draussen tobt ein Gewitter
Muss an einen trockenen Ort
Lassen uns vom Nass nicht stören

Einer der Wettkampfposten: In voller Montur über die Holzbrücke.

Hans Ulrich Mülchi

«Hopp, hopp», feuern die Zuschauer am Feuerwehrwettkampf in Staad die Jugendlichen an. Diese versuchen sich als erste am Posten «Zeig was chasch». Erst klettern und stürmen sie in voller Montur über eine Holzbrücke, dann kriechen sie durch einen pechschwarzen hufeisenförmigen Plastiktunnel, anschliessend winden sie sich durch einen überdimensionierten Würfel voller Feuerwehrschläuche und dann sollen sie mit einer Schleuder Tennisbälle in ein Netz pfeffern.

«Ruhig bleiben», ruft der Equipenchef von BeLoSe (Bellach-Lommiswil-Selzach), wenn ein Ball ins Gras plumpst, statt das Ziel zu treffen. Fünf Dreierteams stellt allein schon die Jugendfeuerwehr BeLoSe. Insgesamt treten am 21. Plauschwettkampf 43 Teams an, Erwachsene und Jugendliche aus der halben Schweiz.

«Attention à la tête», warnt «Schnuri» Rolf Dürrenmatt ein Team aus St-Imier nach einem gewagten Hechtsprung. Schnuri-Kollege Jürg Probst hat derweil am Sandloch-Posten «Carco d’Acqua» eine Menge zu sagen. Hier dürfen die Feuerwehrmannen und -frauen Helm und Stiefel durch Badehose und Schwimmweste ersetzen, doch einfacher ist die Aufgabe, Wasser in die Aare zu tragen, keineswegs.

Dafür umso lustiger, für Zuschauer wie Wettkämpfer. Ein Wettkampfveteran, heuer aufgrund einer Beinverletzung ausser Gefecht, feuert die Kameraden mit seinen Krücken an. Drei Meter neben den wild schwimmenden Feuerwehrteams spielen Kinder am Wasser. Derweil hat sich beim Stand mit der Bauernhof-Glace auf der Strasse eine Schlange gebildet.

Das Gewitter um 17 Uhr am Samstagnachmittag zwingt die Organisatoren erstmals in der Wettkampfgeschichte zum Abbruch. Bis zur Rückkehr von Regen und Sturmböen um 2 Uhr nachts sind die meisten Besucher des Sandloch-Fests, das mit Musik und Tanz, Speise und Trank auf den Feuerwehrwettbewerb folgt, gegangen. Zuvor hatten sie reichlich Gelegenheit, die Vollmondnacht an der Aare zu geniessen.

Rangliste Erwachsene: 1. Flumenthal/ Hubersdorf 1, 2. Därstetten 2, 3. Buchegg 1.

Jugendfeuerwehr: 1. Thierachern Regio 1, 2. BeLoSe 2, 3. Thierachern Regio 2