Grenchen
Hier werden 20 Meter hohe Masten mit dem Heli auf die Sportplätze gehievt

Der Grund für das grosse Gedonner über Grenchen heute Nachmittag geht nicht etwa auf ein Sommergewitter zurück, sondern auf einen Helikoptereinsatz der Heliswiss. Das Spektakuläre Unterfangen lockte eine stattliche Anzahl Schaulustiger an.

Oliver Menge
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Der Helikopter im Anflug auf den Sportplatz Bachfeld Ost.
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Der Ecureuil AS 350 B3 ist ein moderner Mehrzweck-Helikopter mit bis zu 1200 Kilogramm Nutzlast.
Der Ecureuil AS 350 B3 ist ein moderner Mehrzweck-Helikopter mit bis zu 1200 Kilogramm Nutzlast.
Der Ecureuil AS 350 B3 ist ein moderner Mehrzweck-Helikopter mit bis zu 1200 Kilogramm Nutzlast.
Kurz nach der Landung wird das benötigte Material durch Heliswiss-Mitarbeiter aus dem Hubschrauber geholt.
Pilot Stephane Thomann begrüsst die Mitarbeiter der Baudirektion.
Vorbereitungen für den Masttransport laufen.
Der Mitarbeiter von Heliswiss wartet auf dem Sportplatz Bachfeld Ost bis der Helikopter zurückkehrt.
In diese «Löcher» wurden die Lichtmasten gesetzt und anschliessend gekeilt.
Am Dienstagnachmittag wurden in Grenchen mit einem Heliswiss-Hubschrauber Lichtmasten auf die Sportplätze gesetzt.
Eindrückliches Bild, der Helikopter mit dem 830 Kilogramm schweren Lichtmast.
Der Helikopter und der Lichtmast im Anflug auf das Westfeld neben dem Stadion Brühl.
Der 830 Kilogramm schwere Lichtmast wird auf dem Westfeld neben dem Stadion Brühl platziert.
Arbeit vollbracht – Mast steht.

Der Helikopter im Anflug auf den Sportplatz Bachfeld Ost.

Oliver Menge

Die beiden Sportplätze Bachfeld Ost und das Westfeld neben dem Stadion Brühl wurden gestern mit je vier Lichtmasten versehen. Da das Aufstellen der Masten auf konventionelle Art und Weise eine ziemlich aufwendige Sache wäre, hat die Baudirektion zu diesem Zweck einen Helikoptereinsatz geordert. Die Heliswiss führte den Auftrag mit einem AS 350 B3 Ecureuil durch. Der Ecureuil ist ein moderner Mehrzweck-Helikopter mit bis zu 1200 Kilogramm Nutzlast.

20- und 14 Meter hohe Lichtmasten

Auf dem Westfeld wurden vier 20 Meter hohe Masten von je 830 Kilogramm Gewicht in die vorbereiteten Fundamente gehievt, auf dem Bachfeld Ost wurden vier kleinere von 14 Metern Länge und 650 Kilogramm montiert. Kein Problem für den erfahrenen Piloten Stephan Thomann, der auch mit dem böigen Wind mit bis zu 50 Stundenkilometern Geschwindigkeit keine Schwierigkeiten hatte. Die Masten waren bereits mit allen Beleuchtungskörpern bestückt und fertig montiert.

Ans Stromnetz werden die Lichtmasten erst später geschlossen

Am Boden verankerten Mitarbeiter der Baudirektion die Masten sogleich mit Holzkeilen, die Fundamente werden in den nächsten Tagen fertiggestellt. Ans Stromnetz werden die Lichtmasten erst später angeschlossen, da die Zuleitung laut Auskunft von Hanspeter Zumstein von der Baudirektion noch nicht fertiggestellt ist.

Nach 50 Minuten Flugzeit sind alle Masten gesetzt

Eine stattliche Anzahl Schaulustiger hatte sich auf den Plätzen eingefunden, um dem ungewöhnlichen Luft-Transport zuzuschauen. Nach 50 Minuten reiner Flugzeit war der Spuk vorbei, man hatte, trotz einer Verzögerung bei einem der Masten, den Zeitplan einhalten können. Jede Flugminute des Ecureuils kostet 42 Franken. So kommt der Helikoptereinsatz die Stadt auf knapp 3000 Franken zu stehen.