Lehrplan 21

Heute und morgen schulfrei: Lehrer büffeln den Lehrplan 21

In Grenchen, Bettlach und Lüsslingen/Nennigkofen ist heute und morgen schulfrei. Rund 200 Lehrerinnen und Lehrer bilden sich in Grenchen zum Lehrplan 21 weiter.

Der Lehrplan 21 wird im Kanton Solothurn  auf das kommende Schuljahr eingeführt. Mitarbeitende der Fachhochschule Nordwestschweiz sind zusammen mit den Schulen daran, die Lehrkräfte auf den Stand der Dinge zu bringen. In Grenchen und Umgebung erfolgt dies an einer zweitägigen Veranstaltung im Schulhaus Eichholz in Grenchen. Deshalb ist in dieser Region während zwei Tagen schulfrei.

Hubert Bläsi, Gesamtschulleiter von Grenchen, begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Morgen in der Eichholz-Turnhalle zu einer Einführungsveranstaltung. Danach können in verschiedenen Schulräumen vertiefende Seminare besucht werden. Eine Ausstellung im Foyer orientiert über die Grundgedanken des Lehrplans.

Hubert Bläsi dankte den Organisatoren unter OK-Präsident Mark Widmer (Schulleiter Eichholz), der die ganze Schulanlage während zwei Tagen für die Veranstaltung zur Verfügung stellt. Verpflegt werden die Teilnehmenden von Grenchner Gewerbebetrieben.

Lehrplan im Abfallsack

Bläsi erzählte zu Beginn eine Anekdote aus der Zeit, als er 1988 selbst Kursleiter für den damaligen Lehrplan war. Ein Kollege aus Bettlach  sei damals am ersten Weiterbildungstag zwar folgsam im Kurslokal erschienen. Den Lehrplan hatte er aber demonstrativ in einem Abfallsack mitgeführt. "Heute habe ich kein solches Transportmittel gesichtet. Selbstverständlich sind aber auch unter Euch einige, die dem Unterfangen kritisch gegenüberstehen", sagte Bläsi. Kritik dürfe an geeigneter Stelle auch angebracht werden. Dennoch gelte es, das ganze ohne Scheuklappen "und mit möglichst viel positiver Energie" anzugehen und Bereitschaft zu zeigen, "das Machbare umzusetzen". 

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