Gewerbeverband
Heinz Westreicher ist der neue Mann fürs Grenchner Gewerbe

Die Wahl von Heinz Westreicher zum neuen Präsidenten stand am 6. November im Mittelpunkt der sehr gut besuchten Herbstversammlung des Gewerbeverbandes Grenchen im Parktheater.

André Weyermann
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Der neue GVG-Präsident Heinz Westreicher (r.) wurde von Stadtpräsident Boris Banga beglückwünscht.

Der neue GVG-Präsident Heinz Westreicher (r.) wurde von Stadtpräsident Boris Banga beglückwünscht.

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Vize-Präsident Markus Arnold verwies in seiner Einleitung darauf, dass an diesem 6. November bekanntlich auch noch der amerikanische Präsident gewählt werde. Im Gegensatz zu den USA war aber der Ausgang im Gemeinderatssaal unbestritten. Einstimmig und mit kräftigem Applaus wurde Heinz Westreicher zum neuen Präsidenten erkoren.

Dieser ist zwar ein Quereinsteiger, kennt aber den KMU-Bereich von seiner Tätigkeit in Verkauf und Marketing bei IBM Schweiz. Dazu verfügt er dank seines Engagements in diversen kulturellen Funktionen (Präsident OK Triennale, Stiftungsrat Kunsthaus, Obernarr, Präsident Künstlerarchiv etc.) über ein gut gewobenes Beziehungsnetz.

Er gehe mit Herzblut an die neue Herausforderung heran, erklärte Westreicher. Anfängliche Zweifel, den Posten zu übernehmen, seien nach diversen Gesprächen mit Markus Arnold schnell verscheucht worden.

Westreicher bringt bereits einen Strauss an Ideen mit: «Ich werde wohl auch hie und da den Kopf anschlagen, aber dann wird eine Türe aufgehen und zusammen mit den Mitgliedern werden wir einiges bewirken.»

Neue mia im Velodrome Suisse

Besonders interessant waren auch die Informationen von Caroline Möri, Messeleiterin der Mittelländer Ausstellung mia in Genchen. Caroline Möri informierte über die mia vom nächsten Jahr. Diese wird definitiv in und ums Velodrome stattfinden, und das Grenchner Gewerbe soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

An der 25-Jahre-Jubiläumsveranstaltung sei dazu etwas mehr Platz vorhanden (vgl. Artikel rechts auf dieser Seite). Gespannt darf man auf die Sonderausstellung sein, welche unter dem Titel «Biodivercity», das Spannungsfeld Natur, Umwelt und Gesellschaft thematisiert. In einem grossen Naturgarten werden sich Umweltverbände, Waldeigentümer und die Landwirtschaft präsentieren. Unterstützt wird diese Schau durch die entsprechenden Ämter des Kantons, und die Schulen werden sich mit der Thematik auch neben den Öffnungszeiten beschäftigen können.

Zufrieden mit Winterausstellung

Markus Arnold schaute im Weiteren auch mit Befriedigung auf die Winterausstellung «Grewa» zurück und richtete sodann den Blick in die nähere Zukunft. Es stehen für das Gewerbe intensive Zeiten bevor. Geplant sind Sonntagsverkäufe am 16. und 23. Dezember jeweils von 11 bis 17 Uhr. Am 21. Dezember sind die Geschäfte während des Abendverkaufs bis 21 Uhr geöffnet. Freuen darf man sich auch auf den traditionellen Weihnachtsmarkt vom 14. bis 16. Dezember mit seinem Mix aus Verkauf, Handel und besinnlich-heiterer Vorfest-Stimmung.

Seitens der diversen Referenten wurde die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Grenchen angesprochen. Diesen Ball nahm Stadtpräsident Boris Banga gerne auf. Er verwies aber auch darauf, dass in einem eher schwierigen Umfeld um den Werkplatz Grenchen weiter gekämpft werden müsse. Deshalb seien Investitionen in die Infrastruktur von immenser Bedeutung.

Boris Banga sprach dabei das Velodrome an, aber vor allen auch die geplante Erweiterung des Flugplatzes, welche für Grenchen unerlässlich sei. Er versprach den Gewerbetreibenden im Weiteren, dass man um das geplante Einkaufszentrum auf dem Areal zwischen Marktstrasse und Schild-Rust-Strasse ringen werde.

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