Grenchen
Hangar 31 ist der neue Förderverein für Flugzeuge und Geschichte

Unter dem Namen «Hangar 31» hat sich der historische Verein Luftfahrt Grenchen gebildet. Neben dem Fliegen soll auch die Grenchner Luftfahrtgeschichte aufgearbeitet werden.

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Von links: Fred Fasnacht, Lukas Walter, Peter Brotschi, Thomas Fessler, Kurt Stuber und Paul Misteli.

Von links: Fred Fasnacht, Lukas Walter, Peter Brotschi, Thomas Fessler, Kurt Stuber und Paul Misteli.

Mario Richard

Als erste Aufgabe setzt er sich zum Ziel, die Dewoitine D.26 «Stadt Grenchen» wieder zurück in ihre alte Heimat – eben nach Grenchen – zu holen. Aber ganz nach dem Vereinsmotto «conservare et volare» (bewahren und fliegen) soll neben dem Fliegen auch die spannende Grenchner Luftfahrtgeschichte aufgearbeitet werden. Beim Vereinsnamen steht denn «Hangar» auch für Schutz und Bewahren, während die Zahl 31 auf das Gründungsjahr des Flughafens Grenchen respektive auf das Baujahr der Dewoitine aufmerksam macht, nämlich für beide das gleiche Jahr 1931.

Für die Erforschung, Aufarbeitung und Vermittlung der Luftfahrtgeschichte von Grenchen möchte «Hangar 31» der Ansprechpartner für die Regionalflugplatz Jura-Grenchen AG sowie den Aero-Club Grenchen sein. Da die Luftfahrt nicht auf einen Ort begrenzt ist, soll das Ganze im Kontext der kantonalen, nationalen und internationalen Luftfahrt erfolgen. Weiter kann der Verein nach den Statuten historische Luftfahrzeuge erwerben und betreiben, wobei vorerst primär die Dewoitine «Stadt Grenchen» im Fokus steht. Oberstes Ziel ist es aber, alles der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

«Hangar 31» will eng mit der Stiftung Museum Grenchen, der Museumsgesellschaft Grenchen und den Vereinen und Firmen auf dem Regionalflughafen Grenchen zusammenarbeiten. Die Gründungsversammlung hat die ersten Vorstandsmitglieder bestimmt: Peter Brotschi (Grenchen, Präsident), Thomas Fessler (Bettlach, Finanzchef), Lukas Walter (Grenchen, Sekretär) und Paul Misteli (Aetigkofen, Chefpilot).

Als erste Aktion wird der Öffentlichkeit an mehreren Veranstaltungen die Dewoitine «Stadt Grenchen» gezeigt, die ein historisches Militär- und Schleppflugzeug ist. Am 8. September soll sie von der «Air14» von Payerne kommend in Grenchen landen und anschliessend in einem Hangar der Firma Aircraft Service Grenchen eingestellt werden.

An folgenden Tagen besteht die Möglichkeit, das historische Flugzeug zu besichtigen und mit den Vereinsinitianten ins Gespräch zu kommen: Mittwoch, 10. September: 17 bis 19 Uhr; Sonntag, 14. September: 9 bis 17 Uhr (Modellflugtag); Donnerstag, 18. September: 17 bis 19 Uhr; Donnerstag, 25. September: 17 bis 19 Uhr, Regionalflughafen Grenchen. (mgt)

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