Das Grenchner Gewerbe hat alles getan, um die Besucherinnen und Besucher von Angebot und Handwerk zu überzeugen. «Klein und fein» sei die Grewa dieses Jahr, sagte Markus Arnold, Vizepräsident des Gewerbeverbands Grenchen, gestern an der Eröffnung der Leistungsschau im Eusebiushof, welche neun Jahr lang im Dornröschenschlaf gelegen hatte.

Mit 40 Ausstellern sei die Ausstellung aber dann doch weitaus mehr, meinte Arnold weiter. Bemerkenswert, was auf die Beine gestellt wurde, fand auch OK-Präsidentin Claudia Bieri, welche die Eröffnungsgäste in einer blauen, chicen Tracht begrüsste – passend zur Modeschau, welche Teil des Rahmenprogramms ist, zu dem nebst anderem Kindertanzen, Kindersingen, ein Auftritt des Jodlerklub Bärgbrünnli, die Piano- und Whisky-Bar und das Grewa-Beizli gehören. «Wer da nicht kommt, ist einfach nur selber schuld», stellte Claudia Bieri gleich selber fest.

Besinnliche, familiäre Stimmung

Stadtpräsident Boris Banga lobte das «lebendige und leistungsfähige Gewerbe». An der Grewa könnten die Menschen sehen, dass es in Grenchen alles zu kaufen gebe, was man brauche. «Ich habe eine Riesenfreude, dass die Weihnachtsausstellung wieder lebt», sagte Banga.

Anschliessend eröffnete der Stadtpräsident mit dem Einschalten der Weihnachtsbaumlichter die Ausstellung. Und schon strömten die ersten Besucher in den Eusebiushof. Tatsächlich kam eine beinahe schon besinnliche, familiäre Stimmung auf, wie sie an einer grossen Messe oder an ähnlichen Anlässen kaum zu finden ist. Zu sehen gibt es in Grenchen vieles: von Möbeln über Papeterieartikel, Handwerkskunst, Instrumente, technische Geräte, Backwaren bis hin zu schmucker Bijouterie.

Die Grewa ist noch heute Samstag von 17 bis 21 Uhr (Restaurant bis 22 Uhr) und morgen Sonntag von 11 bis 17 Uhr (Restaurant bis 22 Uhr) geöffnet. Es finden regelmässig spezielle Vorführungen statt.