«Grenchnernetz»
Neues Buch der Grenchner Autorin Iris Minder ist ab Samstag erhältlich

Iris Minder hat einen weiteren Grenchner Krimi geschrieben. Er heisst «Grenchnernetz» und kommt am Samstag in den Buchhandel.

Andreas Toggweiler
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Autorin Iris Minder und ihr neues Buch

Autorin Iris Minder und ihr neues Buch

zvg

Ein Mann steht am Rande der Wandfluh und droht, seine Kinder zu erschiessen und sich selber hinunterzustürzen. Toni Morand, ein verdeckter Ermittler, ist einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf der Spur. Im Laufe seiner Recherchen kommt er nicht umhin, mit der Ermittlerin Hedy Steiner zusammenzuarbeiten. Wegen persönlicher Probleme in der Vergangenheit, beginnt die Zusammenarbeit etwas harzig. Je mehr jedoch Unsägliches aufgedeckt wird, umso intensiver und fokussierter arbeiten sie zusammen.

Die Antworten auf die Frage, was dazu führt, dass ein liebevoller und unbescholtener Vater seine Kinder und sich selber töten will, belastet die Beiden auch emotional sehr stark. Die Machenschaften führen bis in höchste Kreise, in denen man vor Intrigen, Drohungen und Skrupellosigkeit nicht zurückschreckt. Für Steiner und Morand beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Reales aus dem Polizeialltag

Mit dieser Zusammenfassung der Ausgangslage kündet die Autorin ihr neues Werk in einem Newsletter an. »Grenchnernetz ist mein dritter Roman, der in Grenchen spielt. Bisher waren die Geschichten und Figuren reine Fiktion und entstammten nur meiner teils regen Fantasie. Grenchnernetz jedoch ist ein wenig anders», schreibt die Autorin weiter.

Anfang 2019 habe sie Christian Ambühl, Polizeikommandant der Stadtpolizei Grenchen, gefragt, ob er Interesse habe, sie beim nächsten Grenchner-Krimi als Fachmann zu unterstützen. »Er war gleich Feuer und Flamme und hat mir von einem wirklichen Vorkommnis erzählt. Aufgrund dieses realen Falles, bei dem es um einen Vater und seine zwei Kinder ging, habe ich mit dem Schreiben begonnen.» Sie habe versucht zuerst ganz nahe am realen Fall zu bleiben, bei dem es vor allem um Kompetenzen zwischen Polizeikorps ging. »Ich merkte dann sehr schnell, dass es mich blockierte. So begann ich mich dann davon zu lösen, und ich liess mich von den Figuren und ihren Charakteren führen, habe allem immer mehr Leben eingehaucht, Beziehungen gestaltet … kurz und gut, eine eigenständige Geschichte verfasst.»

Signierstunde statt Vernissage

Eigentlich war eine grosse Buchvernissage vorgesehen. «Nur Corona macht uns – wie so unendlich vielen Kulturanlässen – einen Strich durch die Rechnung. Die Enttäuschung ist natürlich gross, sehr gross.», so Minder.

Allerdings wird es zum Verkaufsstart am Samstag, 17.4.21 von 10.00 – 13.00 Uhr in der Buchhandlung Lüthy, Grenchen, die Möglichkeit geben, die Bücher signiert zu bekommen.

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