Volleyball

Grenchnerinnen gewinnen gegen Wallis und sichern sich so den Ligaerhalt

Mit starken Blocks und kraftvollen Smashes zwangen die Grenchnerinnen die Walliserinnen in die Knie.

Mit starken Blocks und kraftvollen Smashes zwangen die Grenchnerinnen die Walliserinnen in die Knie.

Im Entscheidungsspiel gegen Sion gewannen die Grenchner Volleyballerinnen klar.

«Im Hinspiel kamen wir mit der Halle nicht zurecht und Sion hat uns keine Chance gelassen. Zum Glück konnten wir wenigstens einen Satz gewinnen, damit die Ausgangslage für heute nicht ganz hoffnungslos war», meinte Interimscoach Matthias Kopp. «Ich habe unser Team im Vergleich zum Hinspiel umgestellt, sodass wir die stärksten Gegenspielerinnen aus dem Spiel nehmen konnten». Diese Strategie kam nach einem etwas zittrigen Auftakt schon bald zum Tragen.

Die Grenchnerinnen wendeten nach einem 2:7-Rückstand das Blatt. Beim Stand von 12:10 rettete die junge Jasmin Schwab in extremis den knappen Vorsprung. In der Folge profitierte man von einer starken Serviceserie der herausragenden Jenny Möri und distanzierte damit die Walliserinnen entscheidend. Am Schluss stand es 25:13.

Im zweiten Satz brachten die nun sehr selbstbewusst auftretenden Grenchnerinnen ihre Kontrahentinnen arg ins Schwitzen. Mit starken Blocks und kraftvollen Smashes zwangen sie die Walliserinnen in die Knie. Das 2:0 nach 50 Minuten war gleichzeitig die Vorentscheidung.

Im dritten Satz konnten die Gastgeberinnen nahtlos an die beiden ersten Sätze anknüpfen. Nach 70 Minuten war es der routinierten Pascale von Roll mit einem Kurzeinsatz vergönnt, dem jungen Team die zwei noch fehlenden Punkte zum viel umjubelten Ligaerhalt zu sichern.

«Nach einer verkorksten Saison konnte ich im Team die Spielfreude wieder wecken» schloss Matthias Kopp. Von einem mentalen Problem sprach der überraschte Coach der Walliserinnen Daniel Ferazzi: «Man merkte, dass Grenchen unbedingt gewinnen wollte. Mein Team hatte Angst das Spiel zu verlieren».

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