Grenchner Hof
Hier kann Essen – und sogar ein Koch nach Hause bestellt werden

Wirt Robert Laski vom Grenchner Hof geht auf Anfrage bei der Kundschaft vorbei und zaubert ein Menü auf den Tisch. Wie andere Betriebe bietet das Restaurant zudem auch Takeaway an; für Wohnmobilbesitzer gibt es zudem noch ein ganz anderes Angebot.

Denise Donatsch
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Die Gastrobranche habe es ganz brutal erwischt, meint Robert Laski, Wirt des Grenchner Hofs, gleich zu Beginn des Gesprächs. «Aktuell machen wir nicht einmal zwanzig Prozent des normalen Umsatzes», ergänzt der 47-Jährige emotional und spricht damit sein Takeaway-Angebot an.

Schon im letzten Jahr sei es sehr schwierig gewesen. «Ständig haben sich die Anforderungen an die Schutzmassnahmen geändert, manchmal im Wochentakt.» Das sei enorm kosten- und zeitaufwendig gewesen und hätte am Schluss doch nicht verhindern können, dass die Gastrobranche komplett runtergefahren wurde.

Koch auf Bestellung

Trotz des herben Rückschlags bleibt der Lehrmeister von vier Lernenden jedoch am Ball und überlegt sich immer wieder neue Aktionen, um seine Gäste zu überraschen. «Mein Herz schlägt für die Gastronomie und das wird auch so bleiben.»

Deshalb bleibe er auch in dieser schwierigen Situation so kreativ wie möglich. Dabei sind spannende Ideen entstanden, wie beispielsweise das COOK@HOME-Angebot. «Wer möchte, kann mich zu sich nach Hause bestellen – natürlich auf Voranmeldung – und ich koche vor Ort, was immer gewünscht wird.»

Vom Zahnstocher bis zum Putzlappen

Selbstverständlich hätten die Schutzmassnahmen und die geltenden Regeln auch in diesem Setting höchste Priorität. Ausserdem nimmt der Wirt, dem die Freude an dieser Idee deutlich anzumerken ist, alles – von der Pfanne, über die Zahnstocher bis zum Putzlappen – selbst mit, sodass das Kücheninventar der Gäste unberührt bleibt.

Dass vor- und nachher alles desinfiziert wird, ist für ihn selbstverständlich; ebenfalls, dass inklusive ihm nicht mehr als fünf Personen anwesend sein dürfen.

«Mit diesem Angebot haben unsere Gäste nach wie vor die Möglichkeit, ihren Geburtstag oder Hochzeitstag gediegen zu feiern, das möchte ich ihnen ermöglichen.»

Für ihn sei es aber auch jedes Mal eine Herausforderung. «Man kommt in eine völlig fremde Küche und hat maximal fünf Minuten Zeit, um sich zu orientieren.» Das sei nicht immer ganz einfach, mache aber auch grossen Spass.

zvg

Wohnmobilromantik und Valentinstags-Kulinarik

Dies sei neben dem täglichen Takeaway-Angebot aber nicht das einzige Highlight. Wer nämlich ein Wohnmobil hat, kann einen Slot auf dem Restaurantparkplatz reservieren und sich bis vor die Wohnmobiltüre mit leckeren Vier- bis Sechsgang-Menüs verwöhnen lassen.

zvg

Und wer sich für den Valentinstag etwas gönnen möchte, für den gibt es ein spezielles Valentinstags-Viergang-Menu «to go» inklusive Ripasso und zwei schönen Überraschungen.