Nach den ersten Spielen kamen für Coach Citro Stärken und Schwächen der Mannschaft zum Vorschein. Gezielt arbeitete sie an der Annahmetechnik, feilte die Blockarbeit aus und hielt weiterhin die präzise Servicearbeit aufrecht. Von Spiel zu Spiel verbesserten sich auch die Abstimmungen innerhalb der Mannschaft. So zeigten die Grenchnerinnen jedes Spiel aufs Neue ihr Können und erspielten sich ihre Punkte souverän. Auch in prekären Lagen bewiesen die Spielerinnen dieses Jahr bessere Nerven und nutzten ihre Chancen mehrheitlich aus. Auch dank den gezielten Anweisungen von der Seitenlinie, fiel es den Spielerinnen einfacher, ein variierendes Spiel zu zeigen und die Schwächen der Gegner zu nutzen. Mit jedem Sieg wuchs das Selbstvertrauen des Teams.

Ziel knapp verfehlt

Als Tabellenvierte verabschiedete es sich in die Weihnachtsferien. Obwohl die erste Saisonhälfte nach Wunsch verlief, glaubten alle, dass sie in der Rückrunde noch mehr Punkte holen können. Also hiess es aufs Neue an den Schwächen zu arbeiten, um das Saisonziel, den 4. Platz, zu behalten. Nach insgesamt neun Spielen verbuchte die Mannschaft einen Sieg mehr als in der 1. Saisonhälfte. Und obwohl Grenchen in ihrem letzten Heimspiel zwei Punkte verdiente, gelang es ihnen nicht, das Ziel zu erreichen. Letztlich war das Feld zu dicht platziert und so klassierte sich das Team auf Platz 5 der Tabelle.

Nach einer kurzen Auszeit werden im Frühjahr gemeinsam mit Coach Citro neue Ziele anvisiert. Denn mit der Seeländerin als leitende Kraft an der Seite, hat das Team nun eine engagierte und ambitionierte Trainerin gefunden, welche das Potenzial der Mannschaft gänzlich ausschöpfen möchte. (mbg)