Stromversorger
Grenchner Stromversorger verbucht trotz Umbruch einen Gewinn

Die SWG muss sich künftig mehr auf den Umbruch im Strommarkt einstellen und neue Geschäftsfelder ausbauen. Obwohl auch das vergangene Jahr von einer sich aufdrängenden Neuausrichtung gekennzeichnet war, geht es dem Unternehmen aber nach wie vor gut.

Patrick Furrer
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So sieht die SWG den künftigen Windpark auf dem Grenchenberg.

So sieht die SWG den künftigen Windpark auf dem Grenchenberg.

SWG

Auch die SWG muss sich dem Umbruch im Strommarkt stellen, wie Verwaltungsratspräsident Boris Banga bei der Präsentation der Jahresrechnung erklärte. Dies will der Grenchner Stromversorger aber nicht mit einem Stellenabbau tun, sondern mit dem Ausbau neuer Geschäftsfelder - als Beispiel dienen die Solaranlagen oder der geplante Windpark.

Jahresgewinn von 997'000 Franken

Der Gemeinderat genehmigte die Rechnung der SWG, welche mit einem Jahresgewinn von 997 000 Franken schliesst. Der Gasabsatz war im 2011 aufgrund der warmen Monate sehr tief, und auch wenn man in diesem Bereich neue Kunden gewinnen konnte, müsse die SWG umdenken, da der Neubautrend «weg von fossilen Energieträgern» ungebrochen ist.

Der Bereich Wasser ist ausserdem ein Sorgenkind - technische Anpassungen sind unumgänglich. Dennoch - so Banga - könne die SWG zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der Verkauf von Strom konnte um rund 3,1 Prozent auf 143 Mio. Kilowattstunden gesteigert werden, die Bereiche Wasser und Gas gingen zurück.